Zwei Peitinger Hotspots überleben

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Der Hotspot am unteren Hauptplatz ist eine von zwei öffentlichen Telefonsäule, die bestehen bleiben.

Peiting – Vier sogenannte Hotspots mit öffentlichem Telefon gibt es in Peiting. Sie befinden sich am Hauptplatz, an der Schloßberg­halle, an der Freistraße nahe der Blauen Sparkasse und am Bahnhof-Ost. Die Telekom wollte alle vier abbauen. Doch nach Verhandlungen mit der Marktverwaltung kam es zu dem Kompromiss, dass zumindest die Hälfte erhalten bleibt. Klar ist nun auch, wohin die vier Netzknoten für schnelleres Internet sollen.

Darüber informierte Bürgermeister Michael Asam am Ende der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Noch je ein Hotspot bleibt am Hauptplatz vor dem Geschäft Repper Media und an der Bahnhofstraße installiert. Die öffentlichen Säulen sind Nachfolger der gelben Telefonzellen.

Während im Zeitalter der mobilen Telefonie fest installierte Säulen vielerorts schon der Vergangenheit angehören oder auf dem Rückzug sind, bedarf es beim Breitbandausbau für schnelles Internet weiterer technischer Ausstattung vor Ort. So stellt die Marktgemeinde vier Standorte für Netzknoten zur Verfügung.

Vier Standorte für Netzknoten

Diese Faserkonzentratoren, wie die betonierten Zellen in der Fachsprache genannt werden, haben die Größe einer Fertiggarage; sie sind drei Meter breit und fünfeinhalb Meter lang.

Die Gemeinderäte haben den vier Clustern zugestimmt, die Tiefbaureferent Gerhard Habersetzer vorgeschlagen hatte. Ihre Standorte befinden sich hinter den Glascontainern am Parkplatz nahe der Schloßberghalle, auf dem Grünstreifen an der Langwandstraße, auf einem gemeindlichen Grundstück im Bereich Uhrerskreuzweg/Jägerstraße östlich der Tennisplätze sowie auf einer Wiese neben dem Kreisverkehr an der Wanderhofstraße.

Thomas Elste (Grüne) wunderte sich, dass ein Netzknoten, der eine „Sternfunktion“ hätte, am Ortsrand platziert werden solle. Zugleich schlug er vor, an drei der vier nach Süden ausgerichteten Betonzellen eine kleine Photovoltaikanlage zu installieren.

Angst vor Vandalismus

Franz Seidel (Bürgervereinigung) riet davon ab. Die Netzknoten seien eher flach und die PV-Module dementsprechend „fast in Reichweite“. Vandalismus sei möglich. Bürgermeister Asam wollte Elstes Vorstoß nicht generell ablehnen. Im Rathaus werde geprüft, was Module für Fotovoltaik auf den Betonzellen kosten, so der Rathauschef. Die Standorte sind zwischen Verwaltung und dem Büro IK-T (Innovative Kommunikationstechnologien) aus Regensburg abgestimmt worden. 

jj

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