Aus dem Bauausschuss

"Guter Konsens" in der Schönlinder Straße

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Für dieses Grundstück an der Schönlinder Straße wird nun das Planungskonzept überarbeitet.

Schongau – Nach Beschwerden in der Nachbarschaft wird das Konzept für die geplante Bebauung auf einem Grundstück zwischen Schönlinder und Johann-Sebastian-Bach-Straße. Die Änderungen betreffen vor allem die Zufahrt zur Tiefgarage.

Wie bereits berichtet hatte es bei der geplanten Nachverdichtung Kritik aus der Nachbarschaft gegeben. Gegenstand der Kritik war nicht nur die Ausgestaltung des Bebauungsplans, sondern auch an einer angeblichen „skandalösen“ Bevorteilung des Bauherrn, bei dem es sich um UWV-Stadtrat Stephan Hild handelt.

Daraufhin haben auch Orts­termine stattgefunden. „Unter Würdigung der eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen schlägt die Verwaltung eine Überarbeitung des Planungskonzeptes vor“, führte Stadtbaumeister Sebastian Dietrich in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag aus. Die Verlegung der Tiefgaragenzufahrt würde die Problematik erheblich entschärfen, so Dietrich weiter. Die Aufteilung der geplanten Häuser sei zudem etwas aufgelockert worden. „Von der Kubatur her sind sie vergleichbar mit dem Bestand“, argumentierte der Stadtbaumeister. Außerdem habe man dabei die vorhandene Topographie berücksichtigt.

Das Gremium befürwortete die Änderungen einstimmig. Man sei auf wichtige Punkte der Nachbarn eingegangen und schaffe trotzdem eine lockere Bebauung, befand Bettina Buresch (Grüne). Kornelia Funke (CSU) erkannte eine „gelungene Umplanung und einen guten Konsens“. „Dialogbereitschaft ist wichtig, dafür sind Auslegungen von Bebauungsplänen ja da“, schloss Bürgermeister Falk Sluyterman.

Astrid Neumann

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