Tag der offenen Gartentür am Sonntag

Blicke hinter die Gartentür

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Landrätin Andrea Jochner-Weiß besuchte die Familie Jenuwein, wo sich die Besitzer der vier Gärten trafen. Von links die Kreisfachberaterin für Gartenkultur, Heike Grosser, Ines Thomas und Ulla Küspert sowie Andrea Jochner-Weiß und Hauke Jenuwein.

Landkreis – Gleich vier Gartenbesitzer aus dem Altlandkreis Schongau öffnen heuer ihre Gärten für die Allgemeinheit. Am kommenden Sonntag, 24. Juni, können Interessierte die Naturgärten der Familien Thomas, Sihler-Tech, Jenuwein und Küspert in Hohenfurch und Rottenbuch-Schönberg besichtigen.

Viel Platz für die Natur, unter dieses Motto könnte man die vier Gärten stellen, die sich heuer für ihre Fans öffnen: ein Gemüsegarten nach Maria Thun, ein naturnaher Hanggarten mit vielen Rosen und Stauden, ein Indian Summer Garten und ein von einer Planerin konzipierter Naturgarten in Hohenfurch. Am Anfang habe es da nur Steine gegeben, erinnert sich Ines Thomas, als die Planerin vorschlug, ein gemeinsames Projekt umzusetzen. Peu à peu seien dann der Bachlauf und ein kleiner Teich integriert worden in die Naturlandschaft, wo die Pflanzen lange stehen bleiben können und auch noch nicht umgeschnitten werden, wenn sie schon verblüht sind. Mittlerweile hätten sich weitere unzählige Pflanzen angesiedelt, Löwenmäulchen oder Frauenmantel. „Der Garten verändert sich jedes Jahr, eigentlich jede Woche“, erzählt die Besitzerin, die am Rand Hohenfurchs gemeinsam mit ihrem Mann in dem Gartenparadies lebt.

Ebenfalls mit Mann und Kindern wohnt Hauke Jenuwein in einem Hanggarten, in den sich das Haus quasi integriert. Von der überdachten Terrasse, die bei Wind und Wetter und auch im Winter viel Platz zum Aufenthalt erlaubt, hat man einen schönen Blick in das grüne Wohnzimmer der Jenuweins, wo Rosenstöcke ranken und im ersten Stock Tomaten und auf der Garage weiteres Gemüse wächst.

Komplett dem Gemüse hat sich Ulla Küspert verschrieben, die vor fünf Jahren das Grundstück in der Dorfstraße übernommen hat. „Ich betreibe Gemüsegärtnerei nach Maria Thun“ erzählt sie, achte auf Fruchtwechsel und nichts, was da sprießt und blüht, sei Unkraut. Vor vielen Jahren entdeckte die Rottenbucherin die Zusammenhänge zwischen Umkreiskräften und dem Gedeihen des Gemüses. So bewirtschaftet sie den kleinen Garten nun nach diesen Grundsätzen. Wie sie das genau macht, kann man am kommenden Sonntag erfahren, wenn die vier Gärten ab 10 Uhr ihre Gartenpforten öffnen. Die Gärten: Familie Thomas, Schafhalde 18, Hohenfurch, Andrea Sihler-Tech, Dorfstraße 23a, Rottenbuch-Schönberg sowie Ulla Küspert in der Dorfstraße 4 und Familie Jenuwein am Wasserreggart 5.

Oliver Sommer

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