Ohne gefährliche Treppe

Eröffneten den neuen Weg am Schwanenweiher: Alexander Josef (Tiefbaumt), Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl, Patrizia Rettich (Kern.Architekten), Bernhard Steigenberger (Firma Schönstein) und Architekt Peter Kern (v. li.). Foto: Bauch

Sicher gelangen Fußgänger ab sofort auf dem „Adolf-Kolping-Weg“ den Berg vor dem Münztor hinauf. Denn endlich ist der Weg am neu gestalteten Schwanenweiher als barrierefreier Zugang zur Altstadt begehbar. Er ersetzt die – vor allem im Winter – gefährlichen Treppenstufen.

„Der Weg ist nun barrierefrei, aber nicht rollstuhlfahrergerecht“, betonte Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl bei der Begehung am Mittwoch und ging damit auf die zuletzt laut gewordene Kritik am Umbau des Weges ein. Dieser hat eine Steigung von elf Prozent, für eine rollstuhlfahrergerechte Variante dürften es höchstens sechs Prozent sein. „Aber das ist aufgrund der Geländeverhältnisse unmöglich“, erklärte Architekt Peter Kern. Bereits 2004 begann die Planung für die Neugestaltung des Geländes, doch erst im September dieses Jahres rückten die Bagger an. Insgesamt 210000 Euro hat die Stadt der Umbau gekostet. „Der Weg sollte sich in den Hang einfügen und das ist gelungen“, freute sich Kern. Die Sicherheit habe an erster Stelle gestanden. Deswegen sei der Weg so angelegt, dass er bei Schnee und Glätte geräumt und gestreut werden könne. Pünktlich zur öffentlichen Einweihungsfeier im Frühjahr nächsten Jahres sollen dann 8000 Blumen, die bereits eingepflanzt sind, das Areal schmücken. „Bis dahin wird es auch Bänke geben“, versprach Alexander Josef vom Tiefbauamt. Möglicherweise werden dann sogar Kunstwerke den Weg hinauf in die Altstadt verschönern.

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