So läuft der "Wintermodus"

Ohne Revisionsschließzeit geht es im Plantsch nun in die Wintersaison

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Noch bis zum 20. September wird die Nutzung der Freibadbecken im Schongauer Plantsch möglich sein.

Schongau – Im Coronajahr ist vieles anders, so ändern sich auch im Plantsch krisenbedingt einige langjährige Gewohnheiten. Plantsch-Chef Andreas Kosian informiert darüber, was sich mit Beginn der Wintersaison im Plantsch für die Gäste ändert.

Wie berichtet kann in diesem Jahr die im Anschluss an die Sommerferien sonst notwendige, mehrwöchige Revisionsschließzeit entfallen. Das Plantsch bleibt also mit Beginn der Schulzeit täglich weiterhin in Betrieb. Da die Schulen erst ab dem 21. September zum Schulschwimmen kommen können, wird der Badebetrieb in den Freibad­becken bis 20. September möglich sein. Das Team des Plantsch wird wetterabhängig das Freibad-Schwimmerbecken so lange wie möglich weiterhin zugänglich halten. Die Betriebszeit des Nichtschwimmerbeckens im Freibad wird ebenfalls noch etwas verlängert.

Im Gegensatz zu den letzten Winterhalbjahren kann der Vereinsbetrieb nicht parallel zum öffentlichen Badebetrieb stattfinden, daher müssen die Wasserflächen anders aufgeteilt und somit die Öffnungszeiten neu geregelt werden. „Wir bitten alle Badegäste um Verständnis für diese Maßnahme(n), die notwendig sind, damit das Vereinsleben die Krisenzeit überstehen und der Betrieb gemäß dem verantwortungsvollen Hygienekonzept stattfinden kann“, so Kosian.

Die Badewelt kann außerhalb von Schulzeiten und am Wochenende weiterhin von 9 bis 22 Uhr genutzt werden, während der Schulzeiten muss der öffentliche Betrieb von Montag bis Freitag auf die Zeit 13 bis 20 Uhr reduziert werden.

„Dies hat allerdings auch den großen Vorteil, dass an allen fünf Wochentagen während der öffentlichen Betriebszeiten keine Vereine im Schwimmerbecken trainieren, denn diese kommen erst nach dem Ende des öffentlichen Badebetriebes von 20 bis 22 Uhr ins Plantsch“, so Kosian weiter. Somit stehen den Badegästen im Gegensatz zu früher sämtliche Bahnen des Schwimmerbeckens an allen Tagen der Woche zur Verfügung.

Die Kinder-Schwimm- und Aquafitnesskurse können nicht alle in die späten Abendstunden verlegt werden, weshalb das Nichtschwimmerbecken in der Halle Montag bis Donnerstag Kindern leider nur am frühen Nachmittag sowie mit etwa 15-minütigen Lücken kurzzeitig zur Verfügung stehen kann. Das Warmfreibecken und das Kleinkinderbecken werden natürlich in der Nutzung nicht eingeschränkt.

Die Verantwortlichen des Kommunalunternehmens sind sich bewusst, dass die Überlastung des Nichtschwimmerbeckens alles andere als ideal für Familien mit Kindern ist, eine Änderung wäre aber nur durch den Bau einer neuen, zusätzlichen Trainings-Schwimmhalle möglich, führt der Plantsch-Chef aus. Die Nutzbarkeit des Schwimmerbeckens wird jedoch bis auf die spätabendliche Einschränkung spürbar verbessert.

Im Saunaland ändert sich aktuell nichts. Die Betriebszeiten der Sauna bleiben täglich bei 10 bis 22 Uhr. Allerdings kann Montag bis Freitag nach 19.45 Uhr die Schwimmhalle auch von Saunagästen aufgrund der Vereinsbelegung nicht genutzt werden. Das Plantsch arbeitet daran eine Möglichkeit zu finden, wie den Saunagästen zumindest das Außenwarmbecken in den Abendstunden zugänglich gemacht werden kann. Die Infrarotsaunen dürfen bis auf weiteres nicht betrieben werden.

Eine gute Nachricht hat Kosian noch im Gepäck: Es findet keine Preiserhöhung statt, insofern bleibt beim Tarifsystem alles beim Alten. Lediglich der Verkauf und die Nutzung von Jahreskarten bleibt bis auf weiteres ausgesetzt.

Die Steuerung der verantwortbaren Besucherbelegung wird weiterhin über die Zahl der Tickets am Kassenschalter reguliert. Alle Informationen dazu finden sich auf der Homepage des Bades www.plantsch.de.

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