1,4 Hektar groß

Bauland in Peitinger Vogelsiedlung

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In brauner Farbe dargestellt ist der Bereich, der als Bauland erschlossen werden soll.

Peiting – Die Spatzen haben es schon von den Dächern gepfiffen, dass in der Vogelsiedlung im Norden Peitings weiteres Bauland ausgewiesen wird. Nun sind Fakten geschaffen worden. Denn die Gemeinderäte haben Ende 2019 den Beschluss gefasst, den Bebauungsplan mit dem Namen Drosselstraße Teil 2 aufzustellen.

Das Grundstück, worauf die Gemeinde Zugriff hat, grenzt im Westen an eine freie Wiese. Diese konnte die Gemeinde nicht erwerben. Der Eigentümer sei nicht bereit gewesen zum Verkauf an die Gemeinde, informiert Bürgermeister Michael Asam auf Nachfrage.

Während im Westen also eine grüne Wiese bleibt, grenzt das künftige Bauland im Osten an eine kleine Schrebergartensiedlung, die sich an der Bahnlinie befindet. Das Gelände, das bebaut werden kann, ist 14.000 Quadratmeter groß. Dort soll nach den Worten von Marktbaumeister Fabian Kreitl eine Ringstraße gezogen werden. Dazu wird ein bestehender Feldweg auf der Ostseite erschlossen.

Gemeinderat Herbert Salzmann (SPD) sagte dazu, man solle in der Planung neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften auch Mehrfamilienhäuser berücksichtigen. Der Bedarf an Wohnungen sei genauso vorhanden wie die Nachfrage nach Baugrundstücken. Salzmann verwies darauf, dass auf der Südseite am Starenweg bereits Mehrfamilienhäuser stehen. Darum seien neue kleine Wohnanlagen kein Fremdkörper in der Siedlung.

Das knapp eineinhalb Hektar große Areal ist eines von drei Feldern, das in Peiting zu Baugebiet werden soll. Die anderen zwei sind am Hochweg in der Lexe sowie in der Bachfeldsiedlung. Zerschlagen hat sich, wie mehrfach thematisiert, die Erschließung der großen Basiliwiese am südlichen Ortskern. Der wesentliche Grund dafür waren die geforderten Lärmschutzmaßnahmen wegen des Wellenfreibades.

jj

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