Peiting soll belebt werden – Standortgutachten zur Ortsmitte der Marktgemeinde

Die Belebung des Peitinger Ortskerns soll vorgetrieben werden. Dazu hat die Marktgemeinde nun ein Standortgutachten anfertigen lassen. Die Ergebnisse der Analyse sollen zusammen mit den Bürgern erörtert, bewertet und umgesetzt werden. Nach der Sommerpause will die Marktgemeinde die Peitinger in einer öffentlichen Veranstaltung ausführlich informieren. In der Info-Veranstaltung, die aller Voraussicht nach am 15. September stattfinden soll, werden dann auch verschiedene Arbeitsgruppen gebildet.

Dem Marktgemeinderat hat Dr. Manfred Heider vom Büro Standort- und Wirtschaftsberatung GmbH die Analyse bereits vorgestellt. Demnach sei in Peiting der Bevölkerungsrückgang verhältnismäßig hoch. Die Marktgemeinde liege über dem Durchschnitt des Umkreises. Ebenso verweist die Analyse auf die hohe Anzahl an Leerständen im Ortskern. Wenn der EDEKA-Markt an der Seestraße jetzt schließt, würde eine Unterversorgung im gesamten östlichen Ortsbereich, also dem bevölkerungsstärksten Ortsteil, entstehen, so Heider. Aus dem Bachfeld sei ebenfalls kein Supermarkt fußläufig erreichbar. Ein großer Nachteil in der Struktur Peitings liege darin, dass es mit den Einkaufsmöglichkeiten am Hauptplatz und in der Bahnhofstraße zwei Geschäftsbereiche gebe, die weit auseinander liegen. Es sei zu Fuß nur schwer möglich, von dem einen in den anderen Bereich zu gelangen. Eine große Aufenthaltsqualität sei am Hauptplatz nicht gegeben. Dieser Bereich könnte jedoch durch die Umgestaltung des Hauptplatzes, den Peiting in Kürze in Angriff nimmt (wir berichteten), aufgewertet werden. Was die Geschäfte anbelangt, bestehe noch Bedarf bei Bekleidung, Schuhen, Drogeriewaren und Handwerkerbedarf. In den nächsten Jahren sei bei den Einzelhändlern ein weiterer Schwund zu erwarten. Als vorrangige Ziele für Peiting nannte Heider folgende Punkte: die Stärkung als zentralen Versorgungsbereich, die Verbesserung des Images des Ortes, eine stärkere Nutzung des Fremdenverkehrs, neue Angebote und höhere Qualität in der Ortsmitte sowie die Stärkung der Immobilen und Betriebe im Ortskern stärken.

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