Peitinger Bienenzuchtverein bringt sich ein

Für ein wild-blühendes Peiting

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Bürgermeister Peter Ostenrieder sowie Bauhofleiter Tim Osterhaus (v. links) nehmen die Hilfe von Max Wörnzhofer (rechts) und seinem Bienenzuchtverein gern an.

Peiting – Bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat sich der Peitinger Bienenzuchtverein dafür ausgesprochen, die Marktgemeinde bei der Beschaffung von Saatgut und bei der Bepflanzung zu unterstützen.

Der mit über 40 Imkern starke Verein betreut derzeit über 300 Bienenvölker und wollte für diese Blühflächen schaffen, wie Max Wörnzhofer vom Verein berichtet. Dafür spendierten die Imker der Marktgemeinde 100 Euro. Die nahmen Bürgermeister Peter Ostenrieder sowie Bauhofleiter Tim Osterhaus gerne an und investierten in Saatgut. Beispielsweise im Schulgarten an der ehemaligen Mädchenschule wurden Blühflächen angelegt. 

Der Zeitpunkt dafür ist laut Wörnzhofer günstig. Denn gerade im August und September brauchen die Bienen ein gutes und genügendes Angebot an Pollen, da sie sich damit für den Winter rüsten. Steht zu wenig zur Verfügung, können die Tiere den Winter nicht überleben. Aber nicht nur im Schulgarten, auch an vielen anderen Ecken in der Marktgemeinde wird fleißig gepflanzt, weiß Bauhofleiter Tim Osterhaus beim Pressetermin vergangene Woche zu berichten. 

Die Gemeinde pflanzt vor allem auf ihren eigenen Flächen beispielsweise in Wohngebieten auf Verkehrsinseln und Seitenstreifen oder unter den großen Strommasten. „Die Landwirtschaft ist in Peiting da gut dabei“, so Rathauschef Ostenrieder. Und auch Privatleute können sich an den Bauhof wenden und erhalten dort kostenlos Saatgut für ihre eigenen geeigneten Flächen. „Es darf gerne auch bisschen wild sein“, findet das Gemeindeoberhaupt.

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