Wetter drückt auf die Stimmung

Peitinger Bierfestival vorzeitig beendet

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Festzelt und Pavillon sorgten bei dem Peitinger Bierfestival dafür, dass die Besucher trotz des schlechten Wetters im Trockenen sitzen konnten.

Peiting – Vom Wetter arg gebeutelt war das diesjährige Bierfestival am Hauptplatz. Kälte, Regen und Sturm machten den Veranstaltern zu schaffen. Deshalb kam das Ende nach dem Samstagabend auch früher als geplant. Die beteiligten Brauereien und Schmankerlstände machten das Beste daraus.

Die Rechnung, dass zur Wiesn­zeit das beste Wetter ist, ging dieses Jahr nicht auf. „Die Stimmung ist ein bissel gedrückt, aber immer noch gut“, so Veranstalter Manuel Rößle von der Peitinger Brauerei Sparifankal. Da das schlechte Wetter schon abzusehen war, hatte er am Hauptplatz ein Festzelt und einen Pavillon aufgestellt, in denen man warm und gemütlich sitzen konnte.

Dass das Wetter dann so ex­trem schlecht wird, konnte niemand ahnen. Bereits zur Eröffnung am Donnerstag mit den Oberhauser Musikanten war das Event schlecht besucht. Selbst der Topact, die Mundart-Band „Zwoa Bier“ am Freitag konnte die Peitinger nicht hinter dem warmen Ofen hervorlocken. Da kam neben Regen auch noch ein heftiger Wind dazu und einige der geladenen Brauereien beschlossen spontan, vorzeitig abzureisen. Die anderen hängten zumindest noch den Samstag dran, an dem die Band Sound Cocktail aus dem Raum Weilheim-Peißenberg für Stimmung sorgte. „Wir hatten gestern die Diskussion, ob man den dritten Tag noch mitmacht. Es ist wirklich traurig, die Veranstalter hatten sich so viel Mühe gegeben“, erzählte Werner Schuegraf von der Brauerei Hopfenhäcker. Er hatte unter anderem mit dem „CraftOktober Bier“ ein würziges Oktoberfest Märzen im Angebot. Verkostet werden konnte wie immer in den Größen 0,1 Liter, 0,2 und 0,3 l. „Volle Gläser sind die besten“, lachte ein Gast.

Angesichts der Vielfalt an besonderen Bieren, die es zu verkosten gab, empfahl es sich aber, die Gläser nicht ganz so voll zu machen. Namen, wie „Das Kriminelle“, „Barbarossa“, „Don Limone“ (Munich Brew Mafia), „Hanfblüte“, „IP Brother“ „Handgehopft“ (Hopfenhäcker), „Ulimator“, „Weizenbock“ (Dachsbräu), „Peitinger Pils“ oder „Sherry-Weizen-Bock“ (Sparifankal) ließen auf exotische Genüsse schließen. Verschiedene Stout-Sorten hatte ­Crossroads im Angebot und auch das Schongauer Brauhaus war mit hauseigenen Spezialitäten vertreten. Dazu gab es noch verschiedene ­Schmankerl an den Ständen draußen.

„Im Zelt geht es, das ist ganz gemütlich“, fand ein Gast. Lob für die Veranstalter gab es auch vom Cheyenne-Brauer „Brave Eagle“ aus Hofhengenberg bei Friedberg, der mit seinem Freund Walter Wagner das Event besuchte. „Das macht Stimmung“, meinte er. Das Festbier vom Dachsbräu war sein Favorit. „Es ist schade, wenn das Wetter nicht mitspielt“, meinte auch Hermann Gleich, der sich an seinem Burger-Stand vor dem Zelt auch nicht über Arbeits-Überlastung beklagen konnte. Ob es nach dem diesjährigen Wetter-Debakel nächstes Jahr wieder ein Bierfestival geben wird? „Schau mer mal“, meinte Manuel Rößle.

uf

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