Neue Aufgabe nach 25 Jahren

Abschied vom Peitinger Bauhofchef

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Im Gemeinderat verabschiedete Bürgermeister Michael Asam den langjährigen Bauhofleiter Franz Multerer (rechts), der zu den Stadtwerken in Weilheim wechselt.

Peiting – Der langjährige Chef des Peitinger Bauhofs, Franz Multerer, ist im Gemeinderat verabschiedet worden. Bürgermeister Michael Asam würdigte dessen Einsatz, auch Sprecher der Fraktionen fanden anerkennende Worte. Multerer wechselt zu den Weilheimer Stadtwerken. Sein Nachfolger in Peiting ist, wie berichtet, Tim Osterhaus.

Wochen vorgestellt hatte, stand am Dienstag noch einmal der Vorgänger im Mittelpunkt: Bürgermeister Asam blickte auf die 25 Jahre währende Zeit Multerers bei der Gemeinde zurück.

Der gelernte Zimmerer machte nach seiner Zeit bei der Bundeswehr von 1993 bis 1996 im Klärwerk eine Umschulung. Dann sei er als Fachkraft im Bauhof übernommen worden. Im April 1997 folgte die kommissarische Leitung – als Nachfolger von Sepp Straub. Im Januar 1999 wurde er offiziell zum Chef berufen. Asam betonte, dass Multerers Weggang „uns allen wehtut“. Aber er habe eine neue Herausforderung gesucht, zeigte der Rathauschef Verständnis.

Mit wachem Blick

Der Bürgermeister hob hervor, dass Multerer „mit offenen Augen“ viel zum sauberen Ortsbild beigetragen habe. Auf der anderen Seite würde das „Tun und Wirken“ der Bauhofmitarbeiter auch von den Bürgern „mit Argusaugen“ beobachtet, gab das Gemeindeoberhaupt zu bedenken.

Asam erwähnte auch, dass Multerer 25 Jahre Tambourmajor beim Spielmannszug war und seit 2012 Vorstand der Trachtler im Lechgau ist. Auch als Bauhofleiter habe er geholfen, viele Feste der Vereine und der Gemeinde vorzubereiten.

„Des gfreit mi heit no“, erinnerte sich Herwig Skalitza (CSU) daran, dass man Anfang der Neunzigerjahre den „Glücksfall“ hatte, dass Multerer sich bewarb. Am Beispiel des Bauernmarktes habe er eine „reibungslose“ Zusammenarbeit feststellen können, resümierte Skalitza, der sich wegen des vereinsmäßigen Engagements Multerers dann auch sicher war: „Du bleibst ein Peitinger durch und durch“.

Herbert Salzmann (SPD) erwähnte, dass er von Multerer immer ehrliche Antworten bekommen habe. Der Bauhofleiter habe ein zupackendes Wesen. Hermann Mödl (Bürgervereinigung) befand, es sei nicht leicht für den Nachfolger, in diese Schuhe hineinzuwachsen. Thomas Elste (Grüne) schloss mit ein, dass Multerer die Ortsgruppe im Bund Naturschutz in der Arbeit unterstützt habe.

Es sei in den gut 20 Jahren „einiges zusammengekommen“, fasste Multerer zusammen. Er habe drei Marktbaumeister erlebt: Reinhard Pantke, Christian Kusch und Jochen Rohrmoser. Zudem habe er mit fünf Verwaltungsleitern und mit fünf Förstern zu tun gehabt, aber nur mit einem Bürgermeister. Asam ist seit Mai 1996 im Amt.

Multerer ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Bei der Verabschiedung im Gemeinderat waren auch die früheren Marktbaumeister Pantke und Rohrmoser anwesend. 

jj

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