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817 Plätze, 60 Kurse: Das Fazit beim Peitinger Ferienprogramm

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Von: Rasso Schorer

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Ferienprogramm Peiting
Die Schokoladenwerkstatt war „der krönende Abschluss“ im diesjährigen Peitinger Ferienprogramm, findet dessen Leiterin Sonja Zila (links). © Ferienprogramm

Peiting – Die freien Wochen sind fast vorbei, für viele Peitinger Kinder hat das Peitinger Ferienprogramm Highlights bereitgehalten. 817 Plätze in 60 Kursen, plus sechs externe, haben sie in diesem Jahr belegt; haben gebastelt, Ausflüge gemacht, gesportelt und Eindrücke gesammelt. Ferienprogramm-Leiterin Sonja Zila zieht auch in diesem Jahr ein zufriedenes Fazit.

Die Liste an „Rennern“, also besonders gefragten Angeboten, sei lang, sagt Zila – und nennt die Bogenschützen, alles mit Pferden und Alpakas, Leichtathletik beim TSV, das Legoland und die Schokoladenwerkstatt. Auch das Programm für Kleinere sei hervorragend angenommen worden, ebenso „Let‘s play music“ mit der Knappschaftskapelle, setzt sie ihre Aufzählung fort.

„Alles hat geklappt, die Resonanz war wie immer super.“ Dass sie vorab beim Wasserski für Jugendliche und beim ganzwöchigen Theaterworkshop ein bisschen skeptisch gewesen sei, wie die Nachfrage sich darstellen würde, sei unbegründet gewesen.

Wetterbedingt abgesagt werden musste allerdings der Ausflug in den Märchenwald, ebenso die Fledermaustour. Ungemütlich kühl und nass war die Radltour mit dem Bürgermeister, doch der harte verbliebene Kern sei auf seine Kosten gekommen, so Zila. Für das Zustandekommen der „Pirsch nach Bussard, Falke und Milan“ erwärmten sich indes zu wenige Teilnehmer.

Dass heuer bei der Anmeldung nicht so viel los gewesen sei und es entspannter zuging, habe sie als angenehm für alle empfunden, schildert Zila. „Alle haben einen Platz bekommen.“ Das sei in der Vergangenheit nicht immer so gewesen – „das hat mir früher immer leid getan, wenn jemand lange in der Schlange angestanden ist und dann Pech gehabt hat.“

Viele jener, die heuer nicht gleich auf der Liste ihres Wunschangebots landeten, seien hernach über einen Nachrückerplatz noch hereingerutscht. Beispielsweise dann, wenn eigentlich angemeldete Kinder krank wurden oder in einen spontanen Familienurlaub aufbrachen. „Die Warteliste hat sich bewährt, wir konnten sie gut abarbeiten und ganz viele sind auf diesem Weg noch drangekommen“, fasst Zila zusammen.

Auch unter den mitmachenden Veranstaltern stehe bei einigen schon fest, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sind. „Bei ept fangen jetzt Jugendliche eine Ausbildung an, die beim ept-Tag des Ferienprogramms schon mal dort waren“, freut sich Zila.

Eine Corona-Delle war auch heuer weder angebots- noch nachfrageseitig festzustellen. „Wir sind gut eingespielt“, lobt die Ferienprogramm-Leiterin ihr Team, das Anfang März mit einem Treffen sowie dem Anschreiben an die Unternehmen und Vereine die Planungen wieder aufnehmen wird.

Bis dahin hofft Zila, dass auch die näheren Termine des Ferienprogramms klappen: ein Flohmarkt am 14. Oktober, ein Stand am Weihnachtsmarkt. „Und es wäre toll, wenn es wieder mit dem Kinderfasching klappt.“

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