Fest für Helfer, Vereine, Sponsoren

25 Jahre Peitinger Ferienprogramm

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Singen „Hey, ab in die Ferien“: die Helfer des Ferienprogrammes mit einem Liedbeitrag zum Jubiläumsfest. Links Alex Zila, rechts Monika Ludwig.

Peiting – Mit ehemaligen und aktiven Helfern, mit Vereinen, Förderern und Sponsoren feierte das Peitinger Ferienprogramm das 25-jährige Jubiläum. 130 Leute kamen zur Feier in die Halle auf dem Alpaka-Saliterhof in Kurzenried. Mit dabei: das „Urgestein“ Monika Ludwig. Sie hatte das Peitinger Ferienprogramm 1994 zusammen mit dem früheren Jugendzentrums-Leiter Ralf Menken aus der Taufe gehoben.

180 Freunde und Unterstützer haben Alex Zila (45) und seine Frau Sonja (39), bei denen seit fünf Jahren die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, für das Helfer- und Sponsorenfest eingeladen. Immerhin 130 Frauen und Männer fanden sich zu dem Abend ein, mit dem das Team vom Ferienprogramm mal auf eine andere Art und Weise Danke sagen wollte.

„Normal stehen bei uns die Kinder an erster Stelle. Heute Abend sind aber mal die Förderer an erster Stelle“, sagte Alex Zila zur Begrüßung und ergänzte den Satz: „Ohne euch würde es das Peitinger Ferienprogramm nicht geben.“ Zila rechnete vor, dass seit 1994 immerhin 18.000 Kinder die Angebote wahrgenommen haben. Zuletzt seien es im Jahr mehr als 1.000 Buben und Mädchen gewesen, die sich zu einem oder zu mehreren der 60 Programmpunkte angemeldet haben.

Lobende Worte fand Zila für Monika Ludwig. „Durch sie ist das Ferienprogramm zu dem geworden, was es heute ist“, resümierte er. Bürgermeister Michael Asam bezeichnete sie gar als „Urgestein“. Asam freute sich über die „Litanei an Helfern“, die über all die Jahre im Einsatz gewesen ist.

Das Ferienprogramm sei „eine Erfolgsgeschichte ohne Ende“, fuhr der Rathauschef fort. Begonnen habe es mit 380 Kindern, seit einigen Jahren seien es über 1.000 Buben und Mädchen. Die Angebote hätten auch „an Qualität“ gewonnen, konstatierte der Bürgermeister, der die Programmpunkte als „wunderbare Ergänzung“ zu dem bewertete, was sonst in der Marktgemeinde für Kinder und Jugendliche gemacht werde.

Das Peitinger Ferienprogramm steht für einen Sommer voll kreativer Ideen und Angebote. Besuche im Zoo, im Kletterpark, am Flughafen, Indianercamps, Mädchentage und Wilde-Kerle-Tage, Fackelwanderungen, das Beleuchten des Windrades, eine Ufo-Landung in der Zechenschenke, Lesenächte, die Rückkehr der schwarzen Ritter, Malaktionen, Basteln (wie zum Beispiel das Mobile über die Peitnach), Lesenächte oder eine Kinderolympiade sind schon ausgerichtet worden.

Monika Ludwig (61) ist wie Alex Zila im Gemeinderat. Sie war Jugendreferentin, als das Ferienprogramm Mitte der neunziger Jahre seinen Anfang nahm. Beim Fest auf dem Saliterhof erinnerte sie an die Vereine und Organisationen, die immerhin seit 22 Jahren dabei sind. Dabei listete sie den Reitverein, den Schachclub, die Fischer, die Arbeiterwohlfahrt, die SPD, die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen), den Hundeverein, den Alpenverein und die Katholische Jugendstelle auf.

Nur selten habe man ein Heftpflaster gebraucht; es sei nie was Schlimmes passiert, erwähnte Monika Ludwig rückblickend. Die 25 Jahre seien „mit guten Ideen“ ausgefüllt gewesen. Ludwig ergänzte: „Langweilig war’s in diesen Jahren nie.“ Das Helferteam des Ferienprogramms ist nicht nur im Sommer präsent. Es zeigt sich auch beim Weihnachtsmarkt; außerdem wird eine Faschingsparty aufgezogen und auch der Familientag beim Bürgerfest ist ein fester Termin.

Beim Jubiläumsfest gab es ein Abendessen. Anschließend wurde noch eine Geburtstagstorte angeschnitten. An der Rückwand lief eine Diashow mit Bildern aus den 25 Jahren; in der Fotoecke auf der Bühne konnten sich alle Besucher ablichten lassen – mit netten Masken bzw. interessanter Deko. Und auf einer Leinwand konnte jeder seien Fingerabdruck hinterlassen. Zum Helferteam um Alex und Sonja Zila und um die ehemalige Macherin Monika Ludwig ist zu sagen: Sie alle haben mit dem Peitinger Ferienprogramm nicht nur einen Fingerabdruck, sondern deutliche Fußspuren hinterlassen.

jj

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