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Peitinger Wellenfreibad: Neues Ärgernis

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Von: Johannes Jais

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Schwimmbad
„Die ärgerlichen Themen bezüglich des Freibads reißen leider nicht ab“, schilderte Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder. © Symbolfoto: Panthermedia/serrnovik

Peiting – „Die ärgerlichen Themen bezüglich des Freibads reißen leider nicht ab.“ Mit diesen Worten kommentiert Bürgermeister Peter Ostenrieder die Insolvenz einer beauftragten Firma. Die Marktgemeinderäte hatten an das Aschheimer Unternehmen Aquatherm GmbH den Einbau der neuen Heizanlage per Luftwärmepumpe vergeben.

Wie berichtet, wurde der Rückkühler bei der ersten Anlieferung beschädigt und mittlerweile werksseitig wiederum instandgesetzt und montiert. Die Installation der Heizungsanlage ist bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen, lediglich der Einbau der Steuereinheit sowie die offizielle Inbetriebnahme stehen noch aus. Mitte Juli wurde der Markt Peiting darüber informiert, dass das Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt hat und RA Michael Schuster von der Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte in München als Insolvenzverwalter eingesetzt wurde. Der Markt Peiting hat daraufhin umgehend Kontakt aufgenommen zum Insolvenzverwalter, zu allen beteiligten Unternehmen und auch zum Freistaat Bayern, der die Heizungsanlage fördert.

Bürgermeister Ostenrieder informiert darüber, dass nun von Anfang an an einer für alle einvernehmlichen Lösung gearbeitet werde, da nach dem Willen des Betreibers definitiv die Anlage noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden soll, bevor das Freibad eingewintert wird. Man steht diesbezüglich auch bereits in Kontakt direkt mit dem Hersteller der Anlage.

Nach jetzigem Stand ist eine Öffnung des Freibads Peiting im Mai 2023 durch diese Insolvenz nicht gefährdet. Die Restarbeiten können aller Voraussicht nach – zwar etwas zeitversetzt – vorgenommen werden.

Zweiter Schwimmmeister

In der letzten Sitzung des Gemeinderates berichtete Ostenrieder zudem, dass inzwischen ein zweiter Schwimmmeister als Vollzeitkraft eingestellt worden ist. Noch im September soll es ein weiteres Gespräch mit einem Bewerber für die dritte Stelle geben.

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