Mit Wehmut

Wie Peitings scheidender Bürgermeister Michael Asam den Wahlsonntag verbringt

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Bürgermeister Michael Asam. Nur noch auf der Kreistagsliste ist sein Name auf dem Stimmzettel zu finden.

Peiting – Dass er in Ruhe und im Sitzen seine Stimmen vergeben möchte und deswegen Briefwahl macht, aber auch, dass ihn Wehmut überkommt, wenn er erstmals seit 1984 nicht mehr als Gemeinderats- oder Bürgermeisterkandidat auf dem Stimmzettel steht: Dies bekennt Bürgermeister Michael Asam vor der Kommunalwahl am Sonntag, 15. März. Er beantwortet Fragen der Redaktion.

Briefwahl oder an die Urne?

Asam: „Wegen der doch sehr umfangreichen Kreistagslisten habe auch ich mich für die Briefwahl entschieden. Ich möchte in Ruhe und im Sitzen meine Stimmen vergeben.“

Was ist das für ein Gefühl, erstmals seit 1984 nicht mehr auf der Gemeinderatsliste und erstmals seit 1996 nicht mehr als Bürgermeisterkandidat auf dem Stimmzettel zu stehen?

Asam: „Es ist schon Wehmut dabei, wenn ich mir diesen doch radikalen Schnitt am 1. Mai 2020 vorstelle. Waren es doch viele Jahre begleitet von ständigen Terminen, vielen Gesprächen und Ereignissen usw.; dies alles ist ab 1. Mai Geschichte. Momentan für mich noch nicht vorstellbar.“

Wie verbringen Sie den Wahlsonntag?

Asam: „Eigentlich bis 18 Uhr wie immer. Was ich tagsüber mit meiner Ehefrau unternehmen werde, richtet sich nach dem Wetter.“

Was machen Sie am Abend während und nach der Auszählung?

Asam: „Ab 18 Uhr bin ich dann im Rathaus und warte gespannt auf die Ergebnisse. Um 19 Uhr werde ich als Leiter mit dem Wahlausschuss zusammenkommen, um die Ergebnisse amtlich festzustellen.“

Interview: Johannes Jais

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