Penaltyspezialisten schlagen zu – ECP gewinnt zweimal mit Mühe gegen Niederbayern

Von

ROLAND HALMEL – Elf Siege aus den letzten zwölf Spielen ließen beim EC Peiting eine gewisse Sorglosigkeit aufkommen. Gegen die Passau Black Hawks wäre das fast daneben gegangen. Letztlich zogen die Peitinger beim 5:3 Erfolg den Kopf aber noch aus der Schlinge. Zwei Tage später erwiese sich die ECP beim zweiten Niederbayern-Duell bei Deggendorf Fire erneut als Penalty-Spezialist. Nach deutlichem Rückstand setzte sich die Sulak-Truppe im Nachsitzen noch mit 5:4 durch. Gegen die finanziell angeschlagenen Passauer starteten die Peitinger holprig ins Spiel. Muller brachte die Gäste prompt mit 0:1 in Front. Auch der Ausgleich durch Andreas Guggenmos brachte keine Besserung, denn wenig später lagen die nachlässigen Hausherren nach dem Treffer von Sicinski erneut hinten. Im Mittelabschnitt änderte sich zunächst nicht viel. Die engagierten Passauer erhöhten durch Michl in Überzahl auf 1:3. „Bis dahin stimmte die Einstellung überhaupt nicht“, ärgerte sich Coach Leos Sulak. Erst nach dem Anschlusstreffer von Manni Eichberger wachte sein Team auf. Ein Stangentreffer von Klaus Müller läutete dann die Drangphase des ECP ein, die in der Folge die Niederbayern kaum noch aus den eigenen Drittel kommen ließen. Großchancen fast im Minutentakt bescherte den Hausherren auch den Ausgleich durch ein sehenswertes Tor von Ales Kreuzer in der 51. Minute. In der Schlussphase schaffte Michi Fröhlich in Überzahl auch noch den glücklichen Führungstreffer. Den Arbeitssieg besiegelte schließlich Lubor Dibelka mit seinem Lupfer ins leere Tor. „Zufrieden kann ich nur mit den drei Punkten sein“, bilanzierte Sulak danach. In Deggendorf lief es zwei Tage später zunächst aber auch alles andere als rund. Offensiv war vom ECP mit Ausnahme einer Kreuzer-Chance überhaupt nichts zu sehen. Dazu kassierten die Gäste vom kleinlich pfeifenden Unparteiischen zahlreiche Strafzeiten. „Einige waren berechtigt, einige nicht“, meinte Sulak dazu. Die Hausherren wussten das Powerplay geschickt zu nutzen. Ruderer erzielte den Führungstreffer. Im Mittelabschnitt baute Geisberger mit einem Doppelschlag den Vorsprung der Deggendorfer weiter aus. Dibelka schaffte es dann zu verkürzen. Doch Borrmann stellte umgehend wieder den alten Abstand her. Das Tor von Kreuzer neun Sekunden vor der Drittelsirene ließ bei den Peitin-gern aber wieder Hoffnung aufkeimen. Der ECP schaltete danach auch einen Gang höher. Das Engagement wurde auch belohnt. Florian Simon und Guggenmos markierten den Ausgleich. Nach der torlosen Verlängerung bewiesen die Peitinger wieder ihre Stärke im Penaltyschießen. Horneber wehrte zweimal an. Eichberger und Dibelka stellten mir ihren beiden Treffern den sechsten ECP-Sieg im Nachsitzen in der Fremde dann sicher. „Die Moral stimmt“, war Sulak hinterher milde gestimmt. Am Freitag, 22. Januar, um 19.30 Uhr steht für sein Team das Derby gegen den EV Landsberg an und am Sonntag, 24. Januar, geht die Reise zum EHC Klostersee.

Auch interessant

Meistgelesen

Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Messerstecherei in Schongau
Messerstecherei in Schongau
7. Tag der Helfer in Peiting - die Bilder
7. Tag der Helfer in Peiting - die Bilder

Kommentare