Aus zwei mach drei

Personelle Veränderungen im Peitinger Wellenfreibad

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Noch ist es „hinter Gitter“, das Peitinger Wellenfreibad. Aber in zwei Monaten laufen die Vorbereitungen zur Sommersaison auf vollen Touren – mit zwei neuen Mitarbeitern.

Peiting – Personelle Veränderungen im Wellenfreibad Peiting: Es werden zwei neue Mitarbeiter eingestellt, informiert Stefan Kort, der Geschäftsleiter im Rathaus. Dabei handelt es sich um eine Vollzeitkraft aus Schongau und um eine Frau aus Altenstadt, die in Teilzeit arbeiten wird. Zu dritt sei man künftig „breiter aufgestellt“, kommentiert Kort.

Ein bewährter Mitarbeiter hat die Marktgemeinde verlassen: Robert Zwick aus Apfeldorf, der zwölf Jahre als Bademeister in Peiting arbeitete, hat aufgehört. Aus familiären Gründen und wegen der Arbeitszeiten, wie es im Gemeinderat neulich hieß. Während der Sommersaison hatte ein Bademeister in Peiting so gut wie kein Wochenende frei.

Weiterhin zum Team im Wellenfreibad gehört Thomas Bognar (Peiting), der seit einigen Jahren als Fachangestellter für Bäderbetriebe dort tätig ist. Mit der dreiköpfigen Besetzung wird im Wellenfreibad also das Mittelzentrum (Ammer-Lech-Land) präsent sein. Denn sowohl aus Peiting als auch aus Schongau und aus Altenstadt sind die Mitarbeiter angestellt. Zu dritt sei der Badebetrieb im Sommer „flexibler“ zu managen, findet Kämmerer Christian Hollrieder. Das mache sich besonders in Spitzenzeiten bemerkbar, sei aber auch von Vorteil, wenn jemand erkrankt.

Gemeinderat Alfred Jocher (Unabhängige) erkundigte sich im Gremium, was denn mit dem Freibad los sei und wie der technische Zustand sei. Geschäftsleiter Kort berichtete, dass man mit zwei Umwelttechnikern der Bayerischen Verwaltungsschule die Anlage inspizierte und in einem Workshop über technische und personelle Themen gesprochen habe.

Quintessenz: Ein Betrieb sei weiterhin möglich, auch wenn die Anlagen inzwischen 45 Jahre alt seien. Gewiss könne es zu unvorhergesehen Reparaturen kommen. Aber eine Generalsanierung sei nicht nötig – eine Nachricht, die vor allem Kämmerer Christian Hollrieder mit Erleichterung aufnimmt.

Freilich gaben die Fachleute, die sich das Wellenfreibad anschauten, den Peitingern einen Ratschlag: Der Schwallbehälter, in den das Wasser gelangt, das aus den Becken zur Überlaufrinne herausschwappt, soll künftig nicht mehr selber gereinigt werden. Dieser Auftrag sollte an eine spezialisierte Firma vergeben werden. 

Johannes Jais

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