Pfaffenwinkel-Realschule

Abschlusszeugnisse für einen "supercoolen Jahrgang"

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Auszeichnung der besten Drei: (v. li.) Konrektorin Ulrike Knittel, Gabriele Meier für die Frank-Hirschvogel-Stiftung, Franziska Berchtold aus Birkland, Laura Szewczyk aus Ingenried und Daniela Drexl aus Burggen. Rechts Direktor Armin Eder.

Schongau – Viele Gipfelerlebnisse und wenig Talfahrten: Das ist es, was Direktor Armin Eder den Absolventen der Pfaffenwinkel-Realschule für ihre berufliche und private Zukunft wünscht. Freilich seien auch die Talfahrten wichtig, „denn nur dann könnt ihr den Gipfel wieder schätzen“, wandte er sich bei der Abschlussfeier in der Lechsporthalle an die Zehntklässler, die er als „supercoolen Jahrgang“ bezeichnete.

Gut 600 Schüler, Eltern, Geschwister, Verwandte, Ehrengäste und Lehrer fanden sich am Freitagabend in der Lechsporthalle ein. Sie verfolgten mit, wie 174 Jugendlichen aus dem Raum zwischen Bad Bayersoien und dem Fuchstal das Zeugnis der Mittleren Reife ausgehändigt wurde. Die Realschule in Schongau ist eine von vier im Landkreis Weilheim-Schongau; mit knapp 1000 Schülerinnen und Schülern ist sie im Vergleich die größte.

Hauswirtschafterin mit der Bestnote 1,0

28 Schüler haben mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen. Die drei besten Schülerinnen waren Franziska Berchtold aus Birkland (Note 1,0 und zugleich Beste im hauswirtschaftlichen Bereich), Laura Szewczyk aus Ingenried (1,17 und damit die Beste im kaufmännischen Zweig) sowie Daniela Drexl aus Burggen (1,18). Sie erhielten je einen Scheck über 300 Euro von der Frank-Hirschvogel-Stiftung.

Petra Hunger von der Firma Hoerbiger überreichte Geldpreise an die Beste im technischen Bereich (Anna Walter aus Peiting) und im kaufmännischen Zweig (Laura Szewczyk). Peitings Bürgermeister Michael Asam trat auf die Bühne, um alle Peitinger mit einer Eins vor dem Komma auszuzeichnen. Rottenbuchs Rathauschef Markus Bader, einst selbst an der Schongauer Realschule, würdigte Manuela Kotz als beste Absolventin aus der Gemeinde.

Stellvertretende Landrätin Regina Bartusch rief die Absolventen dazu auf, „neugierig, weltoffen und kritisch“ zu bleiben. Zudem drückte sie die Hoffnung aus, dass viele im Landkreis Weilheim-Schongau bleiben beziehungsweise wieder den Weg zurück in den Pfaffenwinkel finden. Das Steuer ruhig in der Hand zu halten und das Ziel immer vor Augen zu haben – dies ist laut Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman eine gute Voraussetzung auf dem Weg ins Berufsleben. Hinzu fügte er den Satz: „Auch Misserfolge gehören zum Leben“.

Schülersprecherin Dominique Roßmanith (Peiting) fand, dass die sechs Jahre an der Realschule schnell vorbei gegangen wären. Anfangs sei den Kindern in der fünften Klasse noch vieles fremd gewesen. Zuletzt sei den meisten die Schule jedoch „so vertraut“ gewesen wie das eigene Zuhause. Die Schülersprecherin schloss mit den Worten: „Das Tor in einer erfolgreiche Zukunft hat sich für uns geöffnet.“

Yvonne Schleuchardt vom Elternbeirat gab den Absolventen einen bekannten Ausspruch mit auf den Weg. „Wenden Sie das Gesicht der Sonne zu, dann haben Sie die Schatten hinter sich“, rief sie den Zehntklässlern zu.

Gestaltet wurde die Schlussfeier von der Fachschaft Musik der Realschule. Als Gesangssolistinnen und Instrumentalisten ließen Mädchen aus den neunten und zehnten Klassen in zeitgemäßen Songs von sich hören.

Johannes Jais

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