Neuer Pfarrer bekannt:

Wallfahrtskirche als Zuckerl

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Stattete seiner neuen Pfarrgemeinde einen Besuch ab: Robert Kröpfl vor der Peitinger Pfarrkirche St. Michael.

Peiting – Ende vergangenen Jahres packte Pfarrer Hans ­Speckbacher seine Koffer, nun steht sein Nachfolger fest: ­Robert Kröpfl leitet ab Juli die Geschicke des Pfarrverbandes Peiting-Hohenpeißenberg.

Zuletzt war das Amt des Pfarrers vakant, ab Juli steht ein neues Gesicht an der Spitze des Pfarrverbandes: Robert Kröpfl hatte mit seiner Bewerbung Erfolg. Für den 36-Jährigen ist es die erste Stelle als Pfarrer. Zuvor wirkte er als Kaplan in Altomünster und zuletzt in Nandlstadt – „meinen Ausbildungsstätten“, wie Kröpfl seine Stationen nach seiner Weihung 2013 durch Kardinal Reinhard Marx bezeichnet.

Und nun ausgerechnet der Pfaffenwinkel? „Die Herausforderungen, die hier zu bewältigen sind, stimmen mit meinen Vorstellungen sehr gut überein“, sagt der gelernte Bankkaufmann, der sich später der Theologie und Philosophie widmete. „Hohenpeißenberg und Peiting sind nicht zu klein und nicht zu groß – genau richtig“, freut sich der 36-Jährige auf seine neue Wirkungsstätte. Punkten möchte er vor allem mit seiner Kontaktfreudigkeit, Seelsorge und Freude am Glauben. „Ich bin jemand, dem die Begegnungen mit den Menschen sehr wichtig sind.“

Ein Aspekt an seiner künftigen Heimat hat es dem Pfarrer schon jetzt besonders angetan: „Das Zuckerl für mich ist die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Hohen Peißenberg.“

Bewerbungen schreiben musste Kröpfl deshalb nur wenige: „Peiting-Hohenpeißenberg war meine erste Wahl.“ Ob er deshalb auch lange bleiben oder zumindest die fünfjährige Amtszeit seines Vorgängers toppen werde, könne er noch nicht abschätzen. „Das liegt ohnehin nicht in meiner Hand. Aber ich habe vor, länger hier zu sein.“

mt

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