Alles andere als barrierefrei

Peitings holpriger Hauptplatz

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Für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator äußerst beschwerlich: das Pflaster zwischen den beiden Rathausgebäuden am Peitinger Hauptplatz.

Peiting – Alles andere als barrierefrei ist nach Ansicht von Alfred Jocher (Unabhängige Peitinger) das Kopfsteinpflaster auf dem unteren Hauptplatz zwischen den beiden Rathausgebäuden und dem Ladengeschäft von Repper Media. Rollstuhlfahrer und Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind, hätten bei den holprigen Steinen und den Fugen ihre liebe Mühe, fügte Jocher hinzu, der Seniorenbeauftragter im Gemeinderat ist.

Bürgermeister Peter Ostenrieder sagte dazu, dass man wohl nicht umhin komme, am gesamten Platz ein neues Pflaster zu verlegen. Das könne aber frühestens in einigen Jahren erfolgen. Denn bei der großen Fläche werde das auch finanziell deutlich zu Buche schlagen. Mit 10.000 Euro sei es da bei Weitem nicht getan.

Der untere Hauptplatz wurde in diesem Bereich vor ungefähr 40 Jahren neu gestaltet. Einer der es genau weiß, ist der frühere Marktbaumeister Reinhard Pantke aus Peiting, der 1979 im Bauamt der Gemeinde angefangen hatte. Es war im Jahr 1980, als die Steine eingebaut und die Fugen gesplittet wurden. Auch Pantke sagt, dass die Oberfläche „immer rauer“ und mittlerweile „uneben“ geworden sei.

Auf dem unteren Hauptplatz steht seit 1995 auch der Barbarabrunnen, den Bildhauer Marinus Wirtl geschaffen hat. Dargestellt sind die heilige Barbara als Schutzpatronin der Bergleute sowie eine Allegorie zu Ammer, Lech und Peitnach. jj

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