Planungsbüro steht fest

Planungen für neuen Peitinger Hort und Kindergarten schreiten voran

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Auf dem mit roten Strichen umrandeten Grundstück wird der Kinderhort gebaut. Rechts davon die Schloßberghalle, unten das Forsthaus.

Peiting – Das Architekturbüro Baldauf/Prill/Lutz aus Schongau wird die Pläne für zwei Betreuungseinrichtungen in Peiting ausarbeiten. Dabei handelt es sich zum einen um den Neubau des integrativen Horts am Forsthaus (nahe der Schloßberghalle) und um das auf fünf Gruppen ausgelegte Gebäude für den neuen Kindergarten an der Jägerstraße.

Der Beschluss dazu, für welches Architekturbüro sich die Gemeinde entscheidet, wurde Ende Januar hinter verschlossenen Türen gefasst. Geschäftsleiter Stefan Kort hat ihn nun in der Sitzung im März öffentlich bekannt gemacht.

Eigentlich sollten Mitte März bereits Entwürfe für den Neubau des integrativen Kinderhorts am Forsthaus vom Planungsbüro vorgestellt werden. Doch Bürgermeister Michael Asam hat dieses Thema von der Tagesordnung abgesetzt. Es würden noch Änderungen an den Entwürfen vorgenommen, sagte der Rathauschef zur Begründung.

Weil die Marktgemeinde am Forsthaus den Neubau eines integrativen Kinderhorts verwirklichen möchte, musste auch der Bebauungsplan mit dem Namen „Beim Weilheimer Hof“ geändert werden. Dazu bedurfte es nur eines formellen Beschlusses der Gemeinderäte. Die bisherige Fassung des Bebauungsplanes für dieses Quartier stammt aus dem Jahr 1985. Da war der jetzige Marktbaumeister Fabian Kreitl, der nun die geänderte Fassung vorgestellt hat, noch gar nicht auf der Welt.

Für den neuen Kindergarten an der Jägerstraße muss erst ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Bürgermeister Michael Asam erklärte dazu, dass zwei Tennisplätze wegfallen werden. Deswegen seien bereits Gespräche mit dem Tennisclub geführt worden.

Gemeinderat Norbert Merk (CSU) war eines wichtig: Das Baufenster für den Kindergarten solle so gewählt werden, dass dort sowohl eine Variante nur mit Regelgruppen als auch eine gemischte Lösung mit Regelgruppen und Krippengruppen ermöglicht wird. Marktbaumeister Fabian Kreitl antwortete, dazu sei „noch alles offen“.

jj

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