Den Advent beleben

Pop-up-Stores und Winterzauber

Ferstlhaus Schongau Pop-up-Stores
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Am vergangenen Donnerstag machten die Pop-up-Stores im Ferstlhaus am Marienplatz erstmals ihre Türen auf. Sie bleiben die ganze Adventszeit geöffnet.

Schongau – Den Leerstand mit Leben füllen und gleichzeitig Anbietern die Möglichkeit geben in ein Ladenlokal hineinzuschnuppern – das will Vizebürgermeisterin Daniela Puzzovio, die bei der Stadt auch Ansprechpartnerin für die Wirtschaft ist, mit den Pop-up-Stores im Ferstlhaus bezwecken. Diese sind nun mit wechselnden Angeboten im Advent geöffnet. Doch damit nicht genug: Da der Weihnachtsmarkt ausfällt, soll die ganze Altstadt rund um den Marienplatz eine „Winterbelebung“ erfahren.

„Der Verein Schongau belebt e.V. hat schon vor ein paar Jahren die Leerstandsbelebung durch Pop-up-Stores vorgeschlagen, doch erst jetzt hatten wir die Gelegenheit, dies zu organisieren“, wie Puzzovio, die auch im Verein aktiv ist, schildert. Am Marienplatz in Schongau sind seit gut zwei Jahren zwei nebeneinanderliegende Läden frei. Startend am vergangenen Donnerstag sind dort nun bis Weihnachten Pop-up-Stores beheimatet. Ziel ist es, den Standort in der Schongauer Altstadt oder generell ein Ladengeschäft zu testen.

Da dort sehr viel Platz – insgesamt rund 260 Quadratmeter – vorhanden ist, wurden auch verschiedene Kunsthandwerker und Künstler mit aufgenommen, die zum Weihnachts-Shopping einladen. Manche Mieter sind die ganze Zeit da, andere nur ein oder zwei Wochenenden, so dass es auch immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, so Puzzovio.

Geöffnet ist immer am Donnerstag, Freitag und Samstag an den Adventswochenenden sowie die drei Tage vor Heiligabend. Donnerstags ist von 12 bis 18 Uhr offen, an den anderen Tag von 10 bis 18 Uhr.

Winterbelebung

Im Spätsommer saß die Werbegemeinschaft Altstadt mit Vertretern der Stadt Schongau außerdem zusammen. Die Runde besprach, wie die Altstadt, speziell der Marienplatz, im Winter belebt werden könnte. Denn nachdem die Sonnenschirme und die Möbel eingewintert werden, bleibt viel leerer Platz übrig.

Im Oktober stellte Daniela Puzzovio der Werbegemeinschaft die Ideen der Stadt zur Winterbelebung vor. Dies sind jeweils für einen Monat ein Motto, das für die „Installationen“ am Marienplatz steht. Die Schongauer und auch Besucher sollten damit einen attraktiven Anziehungspunkt haben, den sie gerne besuchen – wie eine kleine Ausstellung.

Jedes Motto kann dann von der Werbegemeinschaft aufgegriffen und mit Aktionen umrandet werden. „Das Winterbelebungsprogramm sollte eigentlich im November starten, aber die Coronasituation machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir haben nachjustiert“, so die Zweite Bürgermeisterin. In Zusammenarbeit der Altstadt Werbegemeinschaft mit der Stadt ist folgendes entstanden:

Start ist nun im Dezember, natürlich mit dem Motto „Weihnachten“: Ende des Sommers hatten die Vertreter schon beschlossen, dass die 14 großen Pflanztöpfe nach der Herbstbepflanzung mit kleinen Weihnachtsbäumchen bepflanzt werden, die den Marienplatz zieren sollen. Die Werbegemeinschaft hat in der letzten Woche diese liebevoll geschmückt und damit herrscht neben dem großen Weihnachtsbaum, der Weihnachtsbeleuchtung über den Straßen und dem Lichternetz über dem Marienplatz eine weihnachtliche Atmosphäre.

Zusätzlich stehen am Marienplatz zwei Hütten, die von Gastronomen betrieben werden. Dort gibt es Kleinigkeiten zu essen und trinken, dabei darf der Glühwein (Ausschank bis 18 Uhr) nicht fehlen.

Eine kleine Baustelle am Marienplatz wird mit Planen mit winterlichen Schongau-Motiven geschmückt, die als Hintergrund für Selfies oder sogar für die Familien-Weihnachtskarte dienen können. Am Rathaus wird es an den Fenstern im ersten Stock zur Münzstraße hin einen Adventskalender geben. Die 24 Fensterbilder werden von den Stadträten gebastelt.

Die Werbegemeinschaft hat zusätzlich eine Lesereise unter dem Motto Sterntaler organisiert. Familien können am Schaufenster des Weltladens beginnen und dann von dort von Fenster zu Fenster durch die Stadt gehen, um die ganze Geschichte zu lesen. In der Löwenstraße gibt es ein großes Fenster mit dem Sterntaler-Motiv als Fensterbild.

In den Geschäften bekommt man anstelle des beliebten Chips auch Sterntaler. 40 davon (sonst 70 Chips) können gegen einen Scheck in der City (10 Euro-Gutschein) eingetauscht werden. Zusätzlich gibt es viele tolle Einkaufsgutscheine zu gewinnen.

Im Januar geht es weiter mit dem Motto „Licht“, für Februar ist das Motto „Schnee & Eis“ geplant, wie Puzzovio ankündigt.

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