Prächtiger Zug durch Rottenbuch

Leonhardiritt: Die Tradition gelebt

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Nicht nur zu Pferd, sondern auch auf mehreren Festwagen waren die Teilnehmer des diesjährigen Leonhardiritts in Rottenbuch unterwegs.

Rottenbuch – Der Heilige Leonhard hätte seine Freude gehabt: 164 prächtig herausgeputzte Pferde, 19 liebevoll geschmückte Kutschen, Landauer und Festwagen sowie die vier Musikkapellen aus Bad Bayersoien, Böbing, Schönberg und Rottenbuch bildeten den beeindruckenden Zug zu Ehren des Schutzpatrons der Pferde und des Viehs.

Diesmal hatten die Rottenbucher mehr Glück mit dem Wetter. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel statt Regen und Schnee wie im vorigen Jahr. Das prächtige Wetter mit angenehmen Temperaturen sorgte auch für gute Stimmung unter den Reitern, den Musikanten und unter den Zuschauern. 

Die politische Prominenz hatte es sich in den noblen Landauern bequem gemacht. Unter ihnen, die beiden Mitglieder des Landtages Harald Kühn und Florian Streibl, Vize Landrat Karl-Heinz Grehl und die Bürgermeister aus Rottenbuch und Umgebung sowie die Don Bosco-Schwestern aus dem Kloster. 

Draußen im Hoffeld südlich des Ortes sorgte Zugmeister Magnus Stückl dafür, dass sich die Geistlichkeit, Ross, Reiter, die 19 Festwagen und Landauer in der richtigen Reihenfolge zum Zug entlang der Bundesstraße zum Gottesdienst am Leonhardi-Brunnen formierten. Vorneweg die Leonhardi-Vorreiter Georg Mayr, Thomas und Johannes Eiler. 

Prachtvoller Leonhardiritt in Rottenbuch

Am Eingang zum Fohlen-Marktplatz segnete Pfarrer Gerhard Gumpinger Ross und Reiter. Rottenbuchs Seelsorger erinnerte in seiner Predigt daran, wie der 2001 erstmals beim Leonhardiritt mitreiten durfte. Diesmal war es vor seiner Versetzung im nächsten Jahr seine letzte Teilnahme. Den Rottenbuchern und den Wildsteigern sei er dankbar, dass er all die Jahre die Ehre hatte und „die sich keinen Bischof für den Ritt geholt haben.“ 

Die Böbinger Musikkapelle gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit der „Allgäu-Schwäbischen-Messe“ von Georg Stich. Vor dem abschließenden Umritt durchs Dorf intonierte sie die Bayernhymne.

wk

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