Premiere bestens geglückt Welfengymnasium verabschiedet ersten G8-Jahrgang – 33 Absolventen mit Einser-Schnitt

Die besten Absolventen des ersten G8-Jahrgangs, die alle einen Schnitt zwischen 1,0 und 1,5 erzielten. Bester Schüler war Fabio Bove (vorne ganz li.). Ganz rechts: Schulleiter Dr. Wolfgang Gebler. Foto: Jungwirth

Die Premiere ist geglückt könnte man sagen. Denn die ersten Absolventen des achtstufigen Gymnasiums konnten vergangene Woche in feierlichem Rahmen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen.

Insgesamt 105 glückliche Schulabgänger verzeichnete das Welfengymnasium. „In diesem Jahr konnten wir ein Fünftel unserer Schüler abbauen“, rechnete Schuldirektor Wolfgang Gebler den anwesenden Schülern, Eltern und Ehrengästen vor, die zur Zeugnisvergabe in die Schulaula gekommen waren. Denn zusammen mit den G9-Absolventen verließen dieses Jahr 220 Abiturienten das Welfengymnasium. Doch mit einem Schnitt von 2,24 waren die G8-Schüler besser als die im Mai verabschiedeten G9-Schüler. „Das liegt daran, dass mündliche Leistungen für gewöhnlich besser bewertet werden als die schriftlichen Leistungen. Und so ergibt sich eine andere Gewichtung“, erklärte Gebler den Unterschied zu dem 2,39er-Schnitt des letzten G9-Jahrgangs. „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass ihr euren Weg gehen werdet“, rief Gebler den scheidenden Schülern zu. Immerhin 33 Absolventen konnten eine Eins vor dem Komma erzielen. Bester Abiturient war Fabio Bove aus Peiting. Dieser bekam, ebenso wie Moritz Riedl (Schongau) eine 1,0 – hatte aber eine etwas höhere Gesamtpunktzahl. Bastienne Zaremba aus Peiting erreichte 1,1. Einen Blick zurück auf die vergangenen acht Jahre warf Gerald Neumeier, der seinen früheren Schützlingen attestierte: „Mit der Verleihung der Abiturzeugnisse gehört ihr zur Elite Deutschlands. Mit dem Zeugnis habt ihr einen Schlüssel in Händen, der euch viele Türen öffnet“, sagte Neumeier, „ aber von selbst öffnen sich diese Türen nicht“.

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