Fortsetzung folgt:

Jeder "ein bisschen befriedigt"

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Die Lokalmatadore „Mr. MoJoe“ heizten im Eulenspiegel ein – in 15 weiteren Schongauer Lokalen hieß es am Samstag „Sound in the City“.

Schongau – Trotz des windigen und grauen Novemberwetters sind Organisatoren Hermann Gleich und Franz Köpf mit der Premiere von „Sound in the City“ durchweg zufrieden. 14 Bands und zwei DJs sorgten am Samstag in 16 Schongauer Lokalen für Stimmung – an die 1.500 Besucher nahmen die Gelegenheit zum Feiern wahr.

Eine Fortsetzung ist auf jeden Fall geplant, versichern Gleich und Köpf. Nach dem Aus für den „Nightgroove“ haben die beiden die Schongauer Musiknacht in die Hand genommen und am Samstag mit dem ersten „Sound in the City“ offenbar den Geschmack der Besucher getroffen. Fürs Musikalische war Franz Köpf zuständig, die allgemeine Organisation hat Hermann Gleich übernommen. „Wir ergänzen uns sehr gut“, betont Köpf im Gespräch mit dem Kreisboten.

Die Premiere für „Sound in the City“ startete um 20 Uhr. Da war allerdings noch wenig los, wie Gleich sagt, und man habe schon ein wenig Bedenken gehabt. Doch ab 21 Uhr sei es dann überall „gut voll“ gewesen. Das blieb dann auch die meiste Zeit so, beobachtete das Organisationsteam. Viele Wechsel seien drin gewesen, das heißt die Leute sind von Lokal zu Lokal gezogen und haben überall einmal reingeschnuppert. „Das ist ja das schöne an dieser Veranstaltung“, sagt Gleich.

Dabei geholfen hat auch der eingesetzte Shuttlebus, der zwischen Rathaus, Lechwirt, Moritz, Valentin, Eule und Brauhaus verkehrte. Dieser sei „manchmal gut, manchmal schlecht“ besetzt gewesen, sagt Gleich. Das lag offenbar auch daran, dass viele selbst zwischen den Lokalen gependelt seien. Trotzdem werde es den Service auch in Zukunft geben.

Von Bands und Besuchern habe er nur rundum positives Feed­back erhalten, betont Organisator Hermann Gleich aus Peiting. Vor allem durch das breit gefächerte musikalische Angebot von Country über Soul bis hin zu Rock, sei es gelungen, „jeden ein bisschen zu befriedigen“.

Die Organisatoren sind sich einig: Für das erste Mal ist „Sound in the City“ hervorragend gelaufen. Trotzdem bleibt noch Luft nach oben, sagt Gleich und spielt dabei hauptsächlich auf das Wetter an. Bei der Fortsetzung sollte man die Überdachung des Marienplatzes einmal überdenken, fügt er schmunzelnd hinzu. „Trockenes Wetter wäre einfach schön“, so Gleich.

Auch finanziell geht die Sache auf, wie Franz Köpf noch hinzufügt. Groß ändern wird man an dem Konzept also für die kommenden Veranstaltungen nichts. Trotzdem haben die beiden schon Ideen im Kopf, wie beispielsweise eine Art Warm-Up, verrät Köpf.

Astrid Neumann

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