Der Prinz ist tot!

Zerbrach an seinen süßen Prüfungen: Schongaus Faschingsprinz Franz I.. Foto: Jungwirth

„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“, lautet ein Spruch. Und dieser trifft auch auf den Fasching 2012 zu, der am Dienstag um Mitternacht endete. Zuvor wurde noch geschunkelt und getanzt, als gäbe es keinen Morgen. Die Schongauer Faschingsgesellschaft nutzte den Kehraus und feierte im Trachtenheim auf dem Helgoland eine letzte rauschende Ballnacht.

Wochenlang waren Prinzessin Antonia I. vom Hofgestüt zu Vorderberg und Prinz Franz I. vom Schloss Seitzenhof, deren Hofgefolgschaft und die Garden im Einsatz gewesen, begrüßten und beglückten unzählige Narren und erfreuten diese mit ihren rauschenden Auftritten. Am Dienstagabend geschah dies zum letzten Mal. Ein letztes Mal traten Garde und Minigarde auf, schwang das Prinzenpaar zur Walzermusik das Tanzbein und konnten die Jecken die närrische Zeit genießen. Doch gegen Mitternacht sollte geschehen, was geschehen muss: Der Prinz kam zu Tode. Bis es soweit kam und sich Franz I. mit der Kugel das Leben nahm, musste dieser noch einige Prüfungen bestehen, die er zwar tapfer auf sich nahm, an denen er aber letztendlich zerbrach. Wie viele Lutscher passen in seiner Hoheit Mund? Und wie viel Mohrenköpfe auf dessen Kopf? Unter dem Gelächter des närrischen Volkes ertrug der Prinz die Prüfungen, bevor er sich das Leben nahm. Doch der nächste Fasching kommt bestimmt, und so kann man sagen: „Der Prinz ist tot. Es lebe der Prinz“.

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