Ein Punkt sichert dem ECP Platz eins

Die Vorrunde neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Auch wenn das den Spielern teilweise anzumerken ist, bleibt der EC Peiting auf der Siegerstraße. Durch den 5:2-Heimsieg gegen den EV Landsberg 2000 und dem 3:1-Auswärtserfolg bei den Black Hawks Passau verteidigte der ECP Platz eins in der Tabelle. Das Heimrecht in den Play-Offs, die nun beginnen, steht fest.

Kein Spaziergang war das Heimspiel gegen den EV Landsberg. Der ECP bestimmte im ersten Durchgang zwar klar das Geschehen. Mehr als ein bescheidenes 1:0 durch den späten Treffer von Michael Fröhlich (20.) kam trotz zahlreicher Torchancen aber nicht heraus. Im Mittelabschnitt wendete sich dann das Blatt. Der Außenseiter machte mächtig Druck und erarbeitete sich viele Möglichkeiten. „Durch einige Strafen haben wir da etwas den Faden verloren“, meinte ECP-Coach Leos Sulak. Vor dem Kasten versagten den Landsbergern aber die Nerven. Nur Rohde (33.) überwand Peitings sicheren Keeper Stefan Vajs beim Ausgleich. Die Antwort der Peitinger folgte aber umgehend: In Überzahl schoss Simon Barg (37.) die Hausherren wieder in Front. Er sorgte zu Beginn des Schluss-abschnittes auch für die Vorentscheidung. Nachdem Andreas Guggenmos (42.) das 3:1 erzielte, legte Barg (43.) nur eine Minute später das vierte ECP-Tor nach. Die Gäste ließen danach aber nicht die Köpfe hängen und wehrten sich bis zum Schluss. Daniel Huhn (46.) brachte die Landsberger auch noch mal heran. Lubor Dibelka stellte mit einem Treffer in den verwaisten Gästekasten wieder den alten Abstand her. „Peiting braucht drei Möglichkeiten für ein Tor und wir nun mal zehn“, beschrieb EVL-Coach Franz-Xaver Ibelherr hinterher den Unterschied. „Mit dem ersten Drittel bin ich sehr zufrieden. Da haben wir hohes Tempo gespielt“, lautete das Fazit von Sulak nach dem Arbeitssieg. In Passau bekleckerten sich beide Teams nicht unbedingt mit Ruhm, da die Partie über weite Strecken dahinplätscherte. Der ECP erwischte einen optimalen Start. Markus Keppeler markierte nach nur 57 Sekunden den Führungstreffer. Im Anschluss blieb das Spiel ausgeglichen und ohne große Höhepunkte. Erst im zweiten Durchgang erhöhte Guggenmos (37.) auf 2:0, als er die Scheibe in Überzahl unhaltbar unter die Latte hämmerte. Nach dem Anschlusstreffer der Hausherren durch Matthias Pilz (52.) wurde die Partie noch einmal spannend, bis Ales Kreuzer (59.), der bereits gegen Landsberg ins Team zurückkehrte, mit einem empty-net-Treffer alles klar machte. „Wir haben diszipliniert nach hinten gespielt und geduldig auf die Chancen gewartet“, bilanzierte Sulak danach. Im letzten Vorrundenspiel des ECP wartet am Freitag, 3. April, nun der Heimauftritt gegen den TEV Miesbach. Gegen das Schlusslicht benötigen die Peitinger noch einen Punkt für Platz eins. Anschließend bekommt die Mannschaft zwei Tage frei, da der ECP am letzten Spieltag nicht im Einsatz ist. Am darauf folgenden Sonntag, 5. April, sollten die Fans des EC Peiting dennoch in das Stadion gehen, um sich zwischen zehn und zwölf Uhr Karten für das erste Play-Off-Heimspiel des EC Peiting zu sichern.

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