"Jugend forscht" und "Schüler experimentieren":

Mit Marmeladenbrot zum Sieg

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Mit ihrem Experiment „Das fallende Aprikosenmarmeladenbrot“ haben Emma Heck und Leon Braunegger vom Schongauer Welfen-Gymnasium die Jury überzeugt. Sie nahmen einen 1. Preis im Fachbereich Physik sowie einen Sonderpreis für gute Teamarbeit mit nach Hause und dürfen nun beim Landeswettbewerb an den Start gehen.

Landkreis – 13 Nachwuchsforscher aus dem Voralpenland haben sich bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ für die Landeswettbewerbe in Vilsbiburg und Dingolfing qualifiziert. In diesem Jahr haben insgesamt 102 Schüler am Regionalentscheid in Schongau, dessen Pate und Sponsor seit 15 Jahren die Firma Hoerbiger ist, teilgenommen. Über einen 1. Preis durften sich zwei Schüler des Schongauer Welfen-Gymnasiums freuen.

Emma Heck (12) aus Altenstadt und Leon Braun­egger (11) aus Hohenfurch haben sich in ihrem Projekt mit der Frage beschäftigt, warum Marmeladenbrote immer auf der Marmeladenseite landen, wenn sie vom Tisch fallen. Für ihre Ergebnisse erzielten sie bei „Schüler experimentieren“ den Sieg im Fachgebiet Physik. Zudem durften die beiden Schüler des Schongauer Welfen-Gymnasiums noch einen Sonderpreis für eine gute Teamarbeit in Empfang nehmen. Für sie geht es zum Landeswettbewerb.

Zwei weitere Sonderpreise gingen in die Region. Den Sonderpreis Umwelttechnik durfte Julian Göbel (11) aus Steingaden von der Pfaffenwinkel-Realschule. Ebenfalls im Fachbereich Physik entwickelte er für sein Experiment „Wasserblitz“ eine Filteranlage, die Mikroplastik aus Wasser filtern kann. Der Sonderpreis für eine originelle Arbeit ging an Elias Freund aus Bernbeuren und Michael Bernert aus Hohenfurch (beide zwölf Jahre alt). Die beiden Schongauer Realschüler entwickelten „OTD – Opas Tabletten Dosierer“ im Bereich Arbeitswelt. Damit wollen sie erreichen, dass im Krankenhaus weniger Zeit verbraucht werden muss mit dem Sortieren von Tabletten, beschreiben sie ihr Projekt.

Ein weiteres Projekt aus dem Landkreis hatte beim Regionalentscheid großen Erfolg: Der Penzberger André Stapelfeldt (16) vom Max-Rill-Gymnasium Reichersbeuern hatte die Vermehrung von Planarien analysiert. Dafür erhielt er den 1. Preis in der Kategorie Biologie.

Alle Sieger der Regionalentscheide werden nun bei den bayerischen Landeswettbewerben antreten. Diese finden vom 1. bis zum 3. April in Vilsbiburg („Jugend forscht“) sowie vom 11. bis zum 12. April in Dingolfing statt („Schüler experimentieren“). Den Abschluss bildet das Bundesfinale in Chemnitz mit großer Siegerehrung am 19. Mai.

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