Leserumfrage: Braucht Schongau einen Jugendbeirat?

Rehbehn fordert Jugendbeirat und Referenten

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In der Sitzung am kommenden Dienstag stehen einige spannende Themen auf der Tagesordnung. Über die Anträge von Hans Rehbehn wird ebenfalls entschieden.

Schongau – Mit zwei Anträgen wendet sich Stadtrat Hans Rehbehn (CSU/parteilos) nun an Bürgermeister Falk Sluyterman. Zum einen wünscht sich Rehbehn die Einrichtung eines Jugendbeirates, zum anderen sollen seiner Meinung nach weitere Referenten, unter anderem für Kultur, Soziales und Wirtschaft berufen werden. Die Anträge sollen in der nächsten Stadtratssitzung, welche für den kommenden Dienstag, 16. Juni, angesetzt ist, beraten werden. In der Sitzung wird außerdem der neue Seniorenbeirat gewählt.

„Viele Entscheidungen, die der Stadtrat trifft, sind in die Zukunft gerichtet“, so Rehbehn in seinem Antrag. Da die Jugend unsere Zukunft sei, halte er es für erforderlich, die Jugendlichen in die jugendrelevanten Entscheidungen einzubinden, so seine Begründung. Der geplante Jugendbeirat soll den Stadtrat und die Verwaltung in allen die Schongauer Jugendlichen betreffenden Belangen beraten. Zudem soll er Ansprechpartner insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie für Vereine sein. „Der Jugendbeirat arbeitet überparteilich, überkonfessionell und ist verbandsunabhängig“, heißt es in dem Antrag.

Neben einem Gremium für die jungen Schongauer wünscht sich Hans Rehbehn weitere Referenten, die durch aktive Stadträte besetzt und vom Stadtrat bestellt werden sollen. Er schlägt jeweils einen Referenten für Kultur/Brauchtum/Musik/Verschwisterung, einen für Soziales und Integration, für Wirtschaft und Gewerbe, für Vereine/Sport/Feuerwehr sowie für Bildung/Kindertagesstätten/Schulen vor.

Seine Begründung: „Referenten stellen eine ‚Brücke‘ zwischen Bürgerschaft, Stadtrat und Bürgermeister dar. Oft sind sie erste Ansprechpartner für Einzelpersonen, Einrichtungen und Gruppen.“ In der Stadt Schongau habe es sich ja bereits bewährt, für die Jugend, Senioren, für Menschen mit Behinderungen und für die Umwelt Referenten zu berufen, unterstreicht Rehbehn in seinem Antrag. 

Astrid Neumann

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