Remis im Spitzenspiel

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ROLAND HALMEL, Landkreis – EA Schongau Ein Spitzenspiel lieferten sich der EA Schongau und der EV Lindau. Am Lech gab es vor 350 Zuschauern aber keinen Sieger. Die beiden Teams trennten sich mit 3:3-Unentschieden. Im ersten Drittel erarbeitete sich die EAS klare Vorteile. Aus doppelt so vielen Chancen wie die Gäste schlugen die Schongauer aber kein Kapital. Der Eröffnungsdurchgang blieb deshalb torlos. Erst im Mittelabschnitt brach Matthias Strodel (25.) mit dem 1:0 den Bann. Mit einem Konter in Unterzahl zogen die Lindauer (35.) noch vor der zweiten Sirene gleich. Im Schlussdrittel legten erneut die Hausherren vor. Bei angezeigter Strafe traf Reiner Hain zum 2:1 (44.). Die Freude währte aber nicht lange. Postwendend erzielten die Gäste das 2:2 (48.). In der Schlussphase drohten der EAS sogar noch die Felle davon zu schwimmen. Fünf Minuten vor dem Ende gelang Lindau (56.) der Führungstreffer. Die Schongauer gaben sich danach aber nicht geschlagen. In Überzahl, kurz vor Schluss, nahm EAS-Coach seinen Goalie vom Eis. Die 6-4-Situation nutzte schließlich Steve Castonguay (59.) zum umjubelten Ausgleich. Am Freitag, 5. Dezember, gastieren die Schongauer ab 19.30 Uhr beim Nachbarschaftsduell in Lechbruck. SC Forst Durch einen 5:3-Pflichtsieg gegen den EV Bad Wörishofen bleibt der SC Forst auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Gegen den bisher punktelosen Tabellenletzten machten sich die „Nature Boyz“ das Leben durch viele vergebene Chancen selbst schwer. Die erste Großchance verzeichneten zwar die Allgäuer durch einen Pfostenschuss. Ansonsten spielte sich das Geschehen im ersten Durchgang fast nur auf der Gegenseite ab. Aus zahlreichen hochkarätigen Möglichkeiten machte nur Markus Ott (16.) die überfällige 1:0-Führung. Den Mittelabschnitt eröffneten erneut die Kurstädter mit einer Gelegenheit. Im Gegenzug stellte jedoch Robert Schmidt (21.) auf 2:0. Nach dem dritten Treffer der Hausherren durch Martin Weckerle (25.) in Unterzahl schien die Partie gelaufen. Die Wörishofer kamen danach aber wieder etwas näher (27.). Markus Pröbstl (29.) stellte mit einem energischen Nachsetzen aber umgehend den alten Punkteabstand her. Im Schlussdurchgang sorgte erneut Pröbstl (49.) – der nach einem Distanzschuss von Christian Kratzmeir, dessen Puck bereits im Tor einschlug aber wieder herausprallte – mit dem 5:1 für die vermeintliche Vorentscheidung. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken schlichen sich beim SC Forst aber Nachlässigkeiten ein. Dadurch kam das Schlusslicht noch zu zwei Treffern (51., 55.) in Unter- und auch Überzahl. Am Freitag, 5. Dezember, ab 19.30 Uhr, in der Eishalle Peißenberg, geht es nun für die Forster gegen den direkten Konkurrenten aus Burgau. Am Sonntag, 7. Dezember, gastiert der SCF um 17.15 Uhr in Fürstenfeldbruck.

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