Rohrbruch im Chemiesaal

Land unter im Welfengymnasium

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Die Schongauer Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um den Wassermassen Herr zu werden.

Schongau – Den zweiten Weihnachtsfeiertag 2013 wird man am Welfengymnasium in Schongau nicht so schnell vergessen: Ein Leck in einer Wasserleitung in einem der vor kurzem frisch sanierten Chemiesäle sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr.

Mittlerweile ist klar: Der Schaden im Altbau durch die tausende Liter Wasser ist nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Der Unterricht wird nach den Ferien stattfinden. 

Besonders betroffen sind neben den Chemiesälen im zweiten Stock vor allem die darunter liegenden Klassenzimmer. Auch Sekretariat sowie Direktorat seien in Mitleidenschaft gezogen worden, erklärt Florian Steinbach, im Landratsamt zuständig für das Gebäudemanagement. „Allerdings nicht so, dass sie unbenutzbar sind.“ Bereits seit dem Unglückstag laufen die Trocknungsarbeiten auf Hochtouren. Eine Spezialfirma habe Decken und Böden angebohrt, um die Feuchtigkeit direkt herauszusaugen, berichtet Steinbach. 

Erste Befürchtungen, wonach sich die Schilfmatten, mit denen die Betondecken verkleidet sind, vollgesogen hätten und deshalb herunterfallen könnten, haben sich laut dem Landratsamtsmitarbeiter nicht bewahrheitet. Ein Statiker überprüfe derzeit jedoch noch, inwieweit sich Putzteile lösen könnten. 

Am gestrigen Freitag (nach Redaktionsschluss) wollten sich die Verantwortlichen vor Ort treffen, um zu entscheiden, ob der Unterricht ab Dienstag in den betroffenen Klassenzimmern wieder stattfinden kann. Falls nicht, muss auf andere Räumlichkeiten ausgewichen werden. Ein Schulausfall sei aber vom Tisch, betont Steinbach. Was genau das Unglück ausgelöst hat, soll in der kommenden Woche ein Gutachter klären. 

Die Schadenssumme lässt sich derzeit noch nicht beziffern, liegt laut Steinbach allerdings nicht im Millionenbereich.

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