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Rottenbuch im Fohlenfieber

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Von: Astrid Neumann

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Fohlenmarkt Rottenbuch 2022
Zahlreiche Zuschauer – es waren etwa 4.000 bis 5.000 – verfolgten die Präsentation der 62 Kaltblutfohlen auf der Fohlenwiese in Rottenbuch. © Neumann

Rottenbuch – Auch dem größten Kaltblutfohlenmarkt Deutschlands hatte Corona in den vergangenen beiden Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am vergangenen Freitag war es nun wieder so weit und in Rottenbuch kamen Tausende Besucher auf der Fohlenwiese zusammen.

Schon im Morgennebel bildete sich eine Schlange vor den beiden Kassen. Die Vorfreude auf den Fohlenmarkt war nicht nur bei den Besuchern spürbar. Insgesamt 62 Kaltblutfohlen wurden an diesem Tag präsentiert, 70 Marktstände säumten die Wiese.

Die Fohlen wurden in insgesamt rund zwei Stunden, getrennt in Hengst- und Stutfohlen, auf dem Rund präsentiert. Gemeinsam mit ihren Müttern wurden sie zunächst aufgestellt und im Anschluss im Schritt und Trab vorgestellt. Die Jury bewertet dabei Erscheinungsbild, Rahmen, Wuchs, Größe, Kopf­ausdruck, Halsung, Oberlinie, Fundament, Beine und Gang der jungen Kaltblüter. Besonders hob der Sprecher dabei auch die „Farbvielfalt“ hervor. Unter anderem waren helle und dunkle Füchse, Braune und Rappen beim Fohlenmarkt zu beobachten.

Höchster Preis für Rapphengst

Den höchsten Preis bei der nach der Präsentation erfolgten Versteigerung erzielte das Rapphengstfohlen von Klemens Weingand aus Eschenlohe. Es wechselte für 3.350 Euro den Besitzer. Während der Corona-Pause hatte die Versteigerung im Internet stattfinden müssen. Offenbar ist dies auch der Grund, warum heuer nur 62 Fohlen in Rottenbuch versteigert wurden – vor Corona kamen da gut 100 zum Verkauf. Nichtsdestotrotz: Die erwartete Besucherzahl von rund 4.000 bis 5.000 wurde eingehalten.

Im großen Festzelt spielt dann die Musikkapelle Rottenbuch. Am darauffolgenden Samstag war hier ebenfalls noch Feiern angesagt mit der Blasmusikgruppe „Schabernack im Zwölferpack“.

Eine Bildergalierie zum Fohlenmarkt 2022 finden Sie hier.

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