Schongauer Christbaum steht

Den Marienplatz zu Füßen

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Zentimeterarbeit war nicht nur das Aufstellen des Baumes, sondern auch sein Transport.

Schongau – Die Lichterketten über den Straßen hingen schon vorher, um von der nahenden Weihnachtszeit zu künden, unter ihnen zwängte sich am heutigen Mittwoch eine mächtige Fichte hindurch. Ihr Ziel war der Marienplatz, wo sie unmittelbar darauf auch aufgerichtet wurde.

„Sehr schön und gut gewachsen ist er, hat was von uns“, beschreibt Peter Gagel den soeben aufgestellten Weihnachtsbaum. Genau hat er das Geschehen durch ein Schaufenster in vorderster Reihe beobachtet. Mit seinen beiden Spezln Josef Hollerbach und Ludwig Wieser genießt er seinen morgendlichen Kaffee in der „Alten Post“.

Spendiert wurde die gut 30 Jahre alte Fichte von der Familie Schleich aus der Säulingstraße. Und wie jedes Jahr haben die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei ganze Arbeit geleistet. Das Team mit Albert Bießle, Martin Trödel, Bernd Pietruschka, Markus Schwarz und Markus Wörnzhofer sägte die Fichte in den Morgenstunden im Garten ab und schnitt den Stamm auf das Maß der Halterung im Schacht am Marienplatz zu. Auf den Zentimeter genau.

Gestern stand die Fichte noch in der Säulingstraße, jetzt ist sie Schongaus Christbaum für die Adventszeit 2019.

Natürlich ist bei jeder Aktion mit seinem Autokran der Konrad Gruber dabei. Sachte hebt er den Baum auf die Lafette, eskortiert durch die Polizei fährt er ihn durch die Stadt. Kleine Schwierigkeiten vor Ort: Ein Pkw im absoluten Halteverbot. Doch das regelt mit Fingerspitzengefühl Hauptkommissar Klaus Riedl.

Genau sechs Minuten braucht Gruber kurze Zeit später, dann steht der Baum und die Keile werden zur Befestigung eingeschlagen.

hh

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