Pünktlich zum ersten Advent

Schlüsselübergabe: Sanierung der Dreifaltigkeitskirche offiziell beendet

Viel heller wirkt der gesamte Kirchenraum der Dreifaltigkeitskirche nach der Sanierung. Davon überzeugten sich die beiden Pfarrer Julia Steller und Jost Herrmann (vorne Mitte) gemeinsam mit allen Mitwirkenden bei der Schlüsselübergabe am Dienstag.
+
Viel heller wirkt der gesamte Kirchenraum der Dreifaltigkeitskirche nach der Sanierung. Davon überzeugten sich die beiden Pfarrer Julia Steller und Jost Herrmann (vorne Mitte) gemeinsam mit allen Mitwirkenden bei der Schlüsselübergabe am Dienstag.

Schongau – Ein großes Fest, wie man es eigentlich vorhatte, konnte natürlich Corona-bedingt nicht stattfinden. Trotzdem kamen Pfarrer Jost Herrmann, Pfarrerin Julia Steller sowie Handwerker und Architekten zur offiziellen Schlüsselübergabe der frisch sanierten Dreifaltigkeitskirche am Dienstag zusammen. 

„Die Kirche wird unseren Gemeindemitgliedern gefallen“, war sich Pfarrer Jost Herrmann sicher. Am morgigen ersten Advent können sich diese selbst überzeugen. „Den ganzen Tag wird die Kirchentüre offen stehen und wir laden zu jeder Stunden zu Gottesdiensten ein“, so der evangelische Geistliche.

Corona habe die ganze Bauzeit begleitet – manchmal habe das zum Nachteil, manchmal aber auch zum Vorteil geführt. Herrmann lobte vor allem die zuverlässige, genaue und flexible Arbeit aller Mitwirkenden. Zudem seien alle Angebote, die im April eingegangen waren im Rahmen gewesen.

An dem gut 100 Jahre alten Gebäude musste einiges repariert, renoviert und saniert werden. Dabei stand auch die Glockensanierung ganz oben auf der Liste der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde (wir berichteten). Allein diese hat rund 30.000 Euro gekostet. Die Glocken selbst waren überholungsbedürftig, auch der Motor der Glocken musste erneuert werden.

Ein großes Anliegen bei der Sanierung war auch der bis dahin eher düstere Chorraum. Dieser hat ebenfalls einen neuen Anstrich bekommen, wodurch die drei Fenster des Schongauer Künstlers Hubert Distler wieder besser zur Geltung kommen.

Im Zeit- und Kostenplan

Ursprünglich hätte mit den Arbeiten bereits im vergangenen Winter begonnen werden sollen. Doch der Turm war beschädigt und musste zuvor repariert werden, was den Zeitplan rund ein halbes Jahr verzögerte. Doch – auch dank Corona – konnten die Arbeiten jetzt noch planmäßig beendet werden. Auch bei den Kosten bewege man sich im festgesetzten Rahmen. Diese waren auf rund 520.000 Euro angesetzt, wovon 175.000 Euro von der Landeskirche und 25.000 Euro von der Stadt Schongau kamen.

Astrid Neumann

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ende für die legendären »Hetten-Partys«?
Ende für die legendären »Hetten-Partys«?
Neue Adresse für Heimerer in Schongau
Neue Adresse für Heimerer in Schongau
Neues Sprecher-Team für Schongaus Grüne
Neues Sprecher-Team für Schongaus Grüne
Worauf bei der Vermietung der Wohnungen im Peitinger Ahornpark geachtet wird
Worauf bei der Vermietung der Wohnungen im Peitinger Ahornpark geachtet wird

Kommentare