Für 1.000 Schongauer Haushalte

Mit 100 Mbit ins Internet

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Gemeinsam auf den Buzzer gedrückt für das schneller Internet haben: Klaus Strauß (Telekom), Bürgermeister Falk Sluyterman, Ralf Niepel (Telekom), Meike Petro (Wirtschaftsförderung) und Martin Blockhaus (Tiefbau).

Schongau – Zu einem „freudigen Termin“ hatte Bürgermeister Falk Sluyterman am vergangenen Freitag eingeladen: Er konnte die Fertigstellung des Eigenausbaus der Telekom im Stadtgebiet verkünden. Konkret bedeutet das, dass etwa 1.000 private Schongauer Haushalte nun mit einer Übertragungsrate von bis zu 100 Mbit versorgt werden können.

Rund 4,2 Kilometer Glasfaser wurden verlegt, elf Verteiler neu aufgestelllt oder mit moderner Technik ausgerüstet. Besonders in der Lechvorstadt, im Schongauer Westen sowie Norden in Richtung Krankenhaus ist das schnellere Internet der Telekom nun nutzbar. Für Sluyterman liegt der Vorteil klar auf der Hand: Da es sich um einen Eigen­ausbau des Telekommunikationsunternehmens handelt, sind der Stadt keine Kosten dafür entstanden. Der Eigenausbau geht noch weiter, wie Regionalmanager Ralf Niepel ankündigt. Auch die Schongauer Altstadt soll so bis 2020 erschlossen werden.

„Beispielsweise aus der Schönlinder Straße kamen häufig Beschwerden“, weiß der Rathaus­chef. Diese dürften jetzt weniger werden, ist sich das Stadtoberhaupt sicher. Der Anschluss an schnelles Internet sei mittlerweile beinahe schon so selbstverständlich wie an Wasser und Abwasser.

Einige „weiße Flecken“ gibt es aber noch, so Breitbandpate Martin Blockhaus vom städtischen Bauamt. Das gelte beispielsweise auf dem Helgoland oder in der Rösenau. Hier sind lediglich Übertragungsraten von bis zu 16 Mbit zu bekommen.

Wer das schnelle Internet nutzen möchte, muss selbst aktiv werden, ein automatischer Anschluss erfolgt nicht. Neue Hardware muss sich der Kunde nicht anschaffen. „Der Router muss allerdings die Vectoring-Technik unterstützen“, so Klaus Strauß von der Telekom. 

Astrid Neumann

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