Vertrag unterzeichnet

Schnelles Internet für Peiting

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Bürgermeister Michael Asam (li.)und Telekom-Regionalmanager Ralf Niepel bei der Vertragsunterzeichnung.

Peiting – Den Förderbescheid hatte Michael Asam erst kürzlich persönlich von Finanzminister Markus Söder überreicht bekommen. Jetzt ist auch der Vertrag über den Breitbandausbau mit der Deutschen Telekom in trockenen Tüchern. Am Montag setzt der Peitinger Bürgermeister seine Unterschrift unter das Dokument. Die Vereinbarung bringt schnelles Internet für rund 320 Haushalte.

Über zu wenig Arbeit kann sich Ralf Niepel derzeit wahrlich nicht beklagen. Fast jede Woche ist der Regionalmanager der Telekom in einer anderen Gemeinde zu Gast, um sich die Unterschrift des Bürgermeisters für den Breitbandausbau abzuholen. Das Förderprogramm, mit dem der Freistaat den Kommunen bei der Erschließung mit schnellem Internet finanziell unter die Arme greift, sorgt bei der Telekom für volle Auftragsbücher.

Um die Arbeit bewältigen zu können, seien jüngst sogar Mitarbeiter aus anderen Bundesländern nach Bayern beordert worden, berichtete Niepel am Montag. Diesmal saß der Regionalmanager im Peitinger Rathaus mit Bürgermeister Michael Asam am Tisch. Im Gepäck hatte Niepel den Vertrag über den Netzausbau, durch den die Telekom im kommenden Jahr rund 320 Haushalte mit schnellem Internet von bis zu 50 Mbit/s versorgen will.

Diese befinden sich dort, wo sich ein Ausbau ohne Förderung wirtschaftlich nicht rentiert. Dazu zählen etwa die Bereiche Kurzenried, Ramsau, Bühlach, Peiting-Hausen, Hohenbrand und Grabhof. In manchen Ortsteilen wird aus technischen Gründen das Glasfaserkabel gleich bis ins Haus verlegt, wodurch die mögliche Geschwindigkeit auf bis zu 200 Mbit/s steigt. Die Kosten belaufen sich auf 473 000 Euro, wovon 331 000 Euro gefördert werden. Die Differenz von 142 000 Euro trägt die Gemeinde.

Doch nicht nur die 320 Haushalte können sich ab Ende nächsten Jahres über eine höhere Internetgeschwindigkeit freuen. Auch im Kerngebiet wird kräftig aufgerüstet. Hier treibt die Telekom den Ausbau auf eigene Rechnung voran. 2018 sollen dann die weiter außerhalb liegenden Weiler an die Reihe kommen.

Christoph Peters

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