Ampel an der Butterwerkskreuzung in Betrieb

In besserem Fluss

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Martin Blockhaus vom städtischen Bauamt sowie Andreas Lang und Martin Dondl vom Staatlichen Bauamt Weilheim (v. links) erklärten die Einzelheiten der neuen Ampelanlage an der Butterwerkskreuzung.

Schongau – Die neue Ampelanlage an der Butterwerkskreuzung ist seit gut einer Woche im Probebetrieb. Sie ist barrierefrei und weist neben LED-Technik auch eine verkehrsabhängige Steuerung mittels Video- und Thermokameras auf. Die Lichtsignalanlage soll rund um die Uhr in Betrieb sein.

Aus Erfahrung lernt man eben, sagen Andreas Lang und Martin Dondl vom Staatlichen Bauamt Weilheim bei der Inbetriebnahme der Anlage. Denn in Weilheim gab es bei der Einführung dieser dynamischen Ampeln diverse Schwierigkeiten. Seit dem 6. Dezember läuft der Probebetrieb in Schongau und bisher habe es noch keine Beschwerden gegeben, versichert Martin Blockhaus vom städtischen Bauamt. Im Gegensatz zur alten Anlage, die eine starre Schaltung aufwies, reagiert die neue über Video- und Thermokameras auf den aktuellen Verkehr und soll so den Fluss verbessern.

Drei neue Fußgängerquerungen wurden im Zuge der Erneuerung der Ampelanlage errichtet. Die Signalgeber der Rechtsabbiegespuren Bahnhofstraße/Herrmann-Ranz-Straße und Sonnenstraße/Bahnhofstraße weisen in der Grundstellung eine Dunkelschaltung auf. Das Grünsignal kann vom Fußgänger angefordert werden. „Alternativ kann der Fußgänger bei geringem Verkehr in der Dunkelschaltung die Straße überqueren ohne sich strafbar zu machen“, sagt Lang.

Für die Barrierefreiheit ist durch eine sogenannte Nullabsenkung an den Übergängen gesorgt. Sperrfelder und akustische Signale, die sich der Umgebungslautstärke anpassen, sollen es sehbehinderten Menschen erleichtern, die Straße zu überqueren. „Diese Ampel ist einzigartig für Schongau“, so Lang.

Die Anlage am Jugendheimweg, die zur Zeit wieder außer Betrieb ist, soll noch vor Weihnachten wieder funktionieren. Hier muss ein weiterer Signalgeber angebracht werden. Nach der Winterpause ist dann die Anlage an der Kreuzung „Spinne“ an der Reihe. Sind alle Anlagen erneuert, folgt noch eine neue Asphaltschicht. 

Astrid Neumann

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