Schecks für "bewegende Kräfte"

Schongauer Bürgerstiftung unterstützt acht Vereine

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Strahlende Gesichter gab es bei der Scheckübergabe der Bürgerstiftung Schongau durch Bürgermeister Falks Sluyterman (rechts).

Schongau – Die Bürgerstiftung verleiht in der traditionellen Weihnachtssitzung des Stadtrates nicht nur den Ehrenamtspreis (wir berichteten), sondern lässt auch Schongauer Vereinen und Institutionen eine finanzielle Unterstützung zukommen. In diesem Jahr konnten acht Organisationen die Schecks von Bürgermeister Falk Sluyterman entgegennehmen.

„Freiwillige sind die Kraft, die bewegt“, führte das Stadtoberhaupt in die Ehrungen ein. Besonders die Bayern seien da ganz weit vorne: Mehr als ein Drittel sei ehrenamtlich tätig, weiß Sluyterman. Das Leben in der Stadt werde durch dieses bürgerschaftliche Engagement getragen, welches allerdings häufig im Verborgenen stattfinde. „Ehrenamt, das ist Eigeninitiative und Eigenverantwortung und der Beweis, dass das Herz wichtiger ist als Ellenbogen“, so der Rathauschef.

Den ersten Scheck überreichte Falk Sluyterman an Doris Kettner, die 2018 erstmals ein Demenz-Wochenende in Schongau angeboten hat. Die 250 Euro fließen in die nächste derartige Veranstaltung, welche vom 9. bis 12. Mai geplant ist. Es soll auch eine Ausstellung der Holzbildhauerschule Oberammergau geben.

800 Euro gehen an die Deutsch-Türkische Initiative zur Förderung der Integration aller ausländischen Mitbürger, die sich für Nachhilfe-Unterricht für Schüler mit Migrationshintergrund einsetzt. Den Scheck nahm Monika Soyer-Bauer, Lehrerin am Welfen-Gymnasium, entgegen.

Der Schongauer Trachtenverein mit Vorstand Markus Wölfle erhielt für die Durchführung des Gaujugendtrachtenfestes 2018 einen Scheck über 700 Euro. Laut Wölfle werde das Geld für Mieten von Hallen und Plätzen sowie Verpflegung ausgegeben.

TSV-Vorstand Ralf Konstantin nahm einen Scheck über 500 Euro entgegen. Wie Bürgermeister Sluyterman betonte, solle das Geld hauptsächlich der Eislauf-Abteilung und den Zamboni-Fahrern – den Lenkern der Eisbereitungsmaschine – zugute kommen.

Der noch recht junge Verein Support e.V., der im Haus4You beheimatet ist, erhält 1.500 Euro. Die Organisation setzt sich vor allem für Integration ein und rief unter anderem das Repair Café ins Leben.

Stellvertretend für alle „Cobi-Reiser-Aktivisten“, wie Sluyterman sie nannte, nahmen Heide Krauthauf, Irmgard Schreiber-Buhl und Helmut Vollmann einen Scheck über 500 Euro entgegen. Sie hatten sich für den Erhalt der großen Mauerscheibe des Künstlers an der Grundschule eingesetzt.

Der Förderverein der Heilig-Geist-Spital-Stiftung mit Kornelia Funke, Barbara Karg und Astrid Weber darf sich über 1.000 Euro freuen. Wie die Frauen berichteten, soll das Projekt „Musik und Demenz“ dadurch weiter gefördert werden.

Zu guter Letzt gehen 500 Euro an das Jugendzentrum. Seit der Wiederbelebung des Hauses mit Leiterin Nicole Heller-Chmiel im vergangenen Jahr, blühe das Juze endlich wieder auf, so der Bürgermeister.

asn

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