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Friedlicher Ausnahmezustand

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Das gute Wetter und ein buntes Programm lockten zahlreiche Faschings-Fans an. Die Verantwortlichen von der Faschingsgesellschaft sind hochzufrieden. © Herold

Schongau – Ein Faschingssonntag wie aus dem Bilderbuch: Bei besten äußeren Bedingungen hat sich der Schongauer Gaudiwurm durch die Altstadt gewälzt. Die Feierwütigen, die zahlreich gekommen waren, sorgten für ausgelassene und friedliche Stimmung. Die Verantwortlichen ziehen eine rundum positive Bilanz.

„Wir sind total zufrieden“, freut sich Andreas Mock, Präsident der Schongauer Faschingsgesellschaft. Rund 4 500 zahlende Besucher kamen in die Altstadt, um sich ins Faschingstreiben zu stürzen. Besonders erfreulich, dass die Gaudi komplett ohne ernstere Zwischenfälle über die Bühne ging. „Vom Roten Kreuz und der Polizei kam die Rückmeldung, dass bis auf Kleinigkeiten nix passiert ist“, so Mock. Auch die Lautstärke sei im Rahmen geblieben. „Darauf haben wir besonders geachtet“, zieht der Faschings-Präsident die Lehren aus den vergangenen Jahren.

Am Umzug sorgten 29 teilnehmende Gruppen für ein launiges Programm. Einige von ihnen waren bereits bei Veranstaltungen im Umland, beispielsweise in Hohenfurch, zu sehen gewesen und so verwunderte es nicht, dass abermals vor allem die Themen Doping und Vogelgrippe aufgegriffen wurden. Doch auch Welt- und Lokalpolitik standen im Blickpunkt: Die Junge Union dachte angesichts der Umtriebe Trumps, Putins und Erdogans laut über ein Weltall-Exil nach, die Landjugend Altenstadt nahm die Überlegungen zu einer Schrägbahn in die Schongauer Altstadt aufs Korn. Mitten drin tummelte sich Bürgermeister Falk Sluyterman, der stilecht mit Lederjacke, dunkler Tolle, Koteletten und Sonnenbrille den Grease-Look wiederbelebte. 

ras

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