Schongauer "Lagerhaus" öffnet am 1. April

Burger, Partys und Bewährtes

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Die neue Beleuchtung funktioniert schon einmal: Bis zur Eröffnung gibt es für Dan Luchsbacher (li.) und Eddy Ljuskovic aber noch genug zu tun.

Schongau – Am Samstag ist die Ära von Claus Moritz in der Schongauer Altstadt zu Ende gegangen. Der Gastronom feierte seinen Abschied im „Lagerhaus“, das er nach 18 Jahren abgibt (der Kreisbote berichtete). Bereits am kommenden Samstag, 1. April, öffnet die Kultkneipe samt Restaurant unter neuer Führung. Deren Motto könnte lauten: Gutes bewahren, neues wagen.

Mittwochfrüh, halb neun: Im Lagerhaus herrscht bereits reger Betrieb. Gäste sucht man allerdings vergebens, diese hätten wohl auch wenig Freude am Ambiente, das sich beim Betreten des großen Raumes offenbart. Denn dort herrscht auf den ersten Blick das typische Chaos einer Baustelle. Handwerker wuseln hin und her, es wird geschraubt und montiert. Eile ist auch geboten, denn schon am Samstagabend soll das „Lagerhaus“ zur Neueröffnung in neuem Glanz erstrahlen.

Ein enger Zeitplan, das wissen auch Dan Luchsbacher und Eddy Ljuskovic. Der 39-jährige Schongauer und der 30-jährige Peitinger treten gemeinsam in Moritz‘ Fußstapfen. Bereits am frühen Sonntagmorgen, also nur wenige Stunden nach dem Ende der Abschiedsparty, haben die neuen Pächter mit den Umbauarbeiten begonnen. Völlig ihr Gesicht verändern wird die Kultkneipe freilich nicht. „In einer Woche sind natürlich keine Riesensprünge möglich“, sagt Luchsbacher. Bei den meisten Arbeiten gehe es eher darum, Dinge, die nicht mehr funktionieren, wieder instand zu setzen. Augenfälligste Änderung ist die neue Beleuchtung, die sich die beiden Betreiber für die Bar überlegt haben.

Getüftelt haben Luchsbacher und Ljuskovic in den vergangenen Wochen auch am künftigen Konzept für das „Lagerhaus“. Während im Restaurant die bewährte, etwas gehobenere Küche beibehalten werden soll, kommen in der Bar in Zukunft die Burger-Fans auf ihre Kosten. Von Klassikern bis zu ausgefalleneren Kreationen sei alles dabei, erklärt Luchsbacher. Die Zutaten wie die speziellen Brötchen oder das Fleisch werden vom lokalen Bäcker und Metzger bezogen, Soßen und Dips sowie die Pommes frites frisch zubereitet. „Das ist uns wichtig“, betont der 39-Jährige.

Wichtig für die Schongauer waren in der Vergangenheit auch immer die „Lagerhaus“-Partys, die in der Region einen geradezu legendären Ruf genossen. Einmal im Monat soll auch künftig ausgelassen gefeiert werden können, versprechen die neuen Betreiber. Den Auftakt macht die „Hasen-Party“ am 15. April. Mit wechselnden DJs und Programm wolle man dafür sorgen, dass sich „die Leute wieder richtig auf die ,Lagerhaus‘-Partys freuen“, sagt Luchsbacher.

Zuerst einmal steht aber am Samstagabend die Eröffnung an. Dass sie rechtzeitig fertig werden, davon sind die beiden überzeugt: „Wir machen auf, das ist kein April-Scherz.“

Christoph Peters

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