Leuchtendes Highlight

Altbewährtes und Neuigkeiten beim Schongauer Sommer

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Vor allem zu späterer Stunde werden die Besucher des Schongauer Sommers in diesem Jahr einiges zu sehen bekommen.

Schongau – Der Countdown für den Schongauer Sommer 2018 läuft, in rund vier Wochen vollzieht die Stadt wieder eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen, wie Organisator Manfred Wodarczyk, der auch wieder einige Überraschungen und Highlights bereit hält, gegenüber dem Kreisboten sagt. Außerdem blickt der Vorsitzende des Vereins Schongauer Sommer auch bereits voraus aufs nächste Jahr, in dem er Großes vorhat.

Die Ereignisse für 2019 werfen bereits ihre Schatten voraus: Denn dann bringt der Theaterverein Treibhaus „Die Henkers­tochter und das Spiel des Todes“ nach dem Bestseller von Oliver Pötzsch auf die Bühne – eine Welturaufführung, welche am 19. Juli 2019 erstmals zu sehen sein wird. Wer nicht mehr so lange warten kann, hat beim diesjährigen Schongauer Sommer die Möglichkeit sich zu informieren. Der Theaterverein wird nämlich mit einem Stand vertreten sein.

Insgesamt wartet das Mittelalter-Spektakel heuer mit etwa 70 Ständen von Fieranten auf. Hier habe man in diesem Jahr eine gute Mischung aus Altbewährtem und „mal was anderem“ gefunden, sagt Wodarczyk. Für das kulinarische Vergnügen sorgen 14 Gastronomen. Musikgruppen, Gaukler und Straßenmusiker tragen zur Unterhaltung bei. Die Straßenmusiker aus Augsburg werden heuer sogar eine eigene kleine Bühne haben, verrät der Organisator.

Für das weitere musikalische Programm sorgen wieder „Furunkulus Bladilo – die Spielleute der Ewigkeit“ sowie „The Sandsacks“ und auch die „Bohemian Bards“. Eine weitere Neuerung wird sein, dass es in diesem Jahr an allen zehn Tagen Lagerleben geben wird. Bisher beschränkte sich das nur auf wenige Tage. Außerdem werden auch „Attila&Friends“ dabei sein, verrät Wodarczyk. Die Gruppe macht hauptsächlich Irish Folk.

Auf dem Markt ist erneut traditionelles Handwerk zu finden. Von mittelalterlicher Webkunst über Flechter und Seilerei bis zum Goldschmied und Papierschöpfen ist alles vertreten. Auf anderes muss der Schongauer Sommer in diesem Jahr verzichten. Wodarczyk hätte gerne eine Show-Truppe wie „Feuervogel“ engagiert, „die kosten aber 15.000 Euro für zwei Tage“, weiß der Schongauer-Sommer-Chef. „Das ist finanziell einfach nicht drin.“ Im besonderen natürlich auch im Hinblick auf die großen Theaterpläne 2019.

Ein besonderes Highlight hat Manfred Wodarczyk aber auch heuer in petto: eine Beleuchtungsshow. „Es wird kein mittelalterliches Feuerwerk geben, wie es einmal angedacht war“, sagt der Organisator. Aber die Hänge ringsherum werden mehr beleuchtet. Mehr will Wodarczyk noch nicht verraten, er setzt auf den Überraschungseffekt.

Entlang der Lechuferstraße sollen wahrscheinlich große Banner angebracht werden, die die Stadtmauer zeigen. Vor zwei Jahren habe er 80 Meter Stadtmauer fotografieren und auf Lkw-Plane drucken lassen, so der Schongauer-Sommer-Chef. Das soll jetzt sichtbar werden. 

Astrid Neumann

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