Antrag auf Öffnung abgelehnt

Klares Bekenntnis zur Schongauer Fußgängerzone

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Immer wieder gibt es Diskussionen über die Schongauer Fußgängerzone. Das schadet dem Image, findet Bürgermeister Falk Sluyterman.

Schongau – Bei der Schongauer Fußgängerzone mag nicht so recht Ruhe einkehren. Einen erneuten Antrag zweier Geschäftsleute, die Fußgängerzone ganzjährig zu öffnen, hat der Schongauer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag entschieden abgelehnt. Über eine Kompromisslösung soll dennoch diskutiert werden.

Ende Mai ging der Antrag von René Repper und Ludwig Völk bei der Stadt ein. Ihr Anliegen: Die sofortige Aufhebung der „lächerlichsten Fußgängerzone Oberbayerns“. Corona habe mehr als deutlich gezeigt, wie wichtig und unverzichtbar Drive-In-Lösungen sowie direkte Kundenparkplätze und Anfahrtsmöglichkeiten seien, heißt es in dem Schreiben.

Das sorgte nicht nur bei Bürgermeister Falk Sluyterman für Verärgerung. Die Corona-Situation mache es im Allgemeinen dem Einzelhandel gerade schwer, „aber die Diskussion um Parkplätze ist ein Scheinproblem“, so das Stadtoberhaupt. Zudem schade jede Diskussion um die Fußgängerzone dem Image. Diese war 2015 mit großer Mehrheit im Stadtrat beschlossen worden. Hinzu käme bei einer Öffnung eine Rückzahlungspflicht von Fördermitteln. „Es müssten rund 176.000 Euro zurückgezahlt werden“, rechnete Kämmerer Werner Hefele vor.

Über eine halbseitige saisonale Öffnung im Winter wolle man aber noch einmal sprechen. Das hatte Susanne Tischner (UWV) angeregt. Sie ist selbst Mitglied in der Vorstandschaft der Werbegemeinschaft. Von dem Antrag von Repper und Völk distanzierte sie sich aber.

Astrid Neumann

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