Schongauerin bringt drei Babys zur Welt

Plötzlich Drillinge

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Noch müssen die Drillinge (im Bild der kleine Arthur Alistair) in Augsburg im Brutkasten bleiben.

Schongau – Eigentlich haben Tina und Matthias Hönicke ja nur mit Zwillingen gerechnet – jetzt sind die beiden Schongauer plötzlich die glücklichen Eltern von Drillingen. Derzeit werden die Babys noch im Augsburger Klinikum versorgt, wo sie in der 25. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt gekommen waren.

Noch bis zum Tag der Geburt glaubte Tina Hönicke, dass sie mit Zwillingen schwanger ist. Dann die große Überraschung: „Als ich am 6. Januar zur Untersuchung ins Schongauer Krankenhaus kam, sagte mir der Arzt, er sehe da noch ein drittes Kind, erzählt die 26-Jährige. Im ersten Moment sei sie schon etwas geschockt gewesen über die unerwartete Neuigkeit, gibt die Schongauerin zu. Doch natürlich überwiegt nun die Freude über den dreifachen Nachwuchs. 

So früh hatte allerdings niemand die neuen Erdenbürgern erwartet: Der errechnete Geburtstermin wäre nämlich erst der 22. April gewesen. Mit dem Helikopter musste Tina Hönicke vom Schongauer Krankenhaus zur Geburt nach Augsburg geflogen werden, da die Klinik in der Lechstadt nicht auf Frühchen eingerichtet ist. 

Per Kaiserschnitt kamen nacheinander Aurora Aurelie (32 Zentimeter, 640 Gramm), Gwendolyne Guinevere (30 Zentimeter, 632 Gramm) und Arthur Alistair (31 Zentimeter, 670 Gramm) zur Welt – im Abstand von jeweils einer Minute. „Die Ärzte vermuten, dass die beiden Mädchen eineiig sind“, erzählt die Drillingsmutter. Genau könne man das aber jetzt noch nicht sagen. 

Auf die drei Neugeborenen wartet zuhause noch eine „große“ Schwester: Annabell ist gerade mal 16 Monate alt. Damit ist die Familienplanung der Hönickes jetzt erst einmal abgeschlossen, ist sich Mutter Tina heute schon sicher. 

Auch Bürgermeister Falk Sluyterman freute sich über die Schongauer Drillingsgeburt. Er ist in den Stadtarchiven bis in die Nachkriegszeit zurückgegangen, um nachforschen, ob es in der Lechstadt schon mal Drillinge gab. Doch offensichtlich sind Aurora Aurelie, Gwendolyne Guinevere und Arthur Alistair tatsächlich die ersten in Schongau.

Die Eltern fahren momentan jeden Tag nach Augsburg. Es kommt vieles auf sie zu – auch finanziell. Nicht zuletzt die Anschaffung eines geräumigen Kraftfahrzeugs. Die Stadt Schongau griff den frischgebackenen Eltern schon einmal mit einer Finanzspritze in Höhe von 250 Euro pro Kind sowie einem Plantsch-Gutschein unter die Arme.

mas

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