Jungbürgerversammlung am 28. Oktober

Schongaus erster Jugendbeirat

Jugend
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Gute Anstöße sammeln und sie auch vertreten soll der elfköpfige Jugendbeirat.
  • Astrid Neumann
    VonAstrid Neumann
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  • Rasso Schorer
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Schongau – Schongau wählt seinen ersten Jugendbeirat. Vor der Bürgerversammlung am Donnerstag, 28. Oktober (19 Uhr im Ballenhaus), tagt um 17 Uhr an gleicher Stelle die Jungbürgerversammlung. Aufstellen lassen können sich alle Schongauerinnen und Schongauer im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren.

„Auch Ihr könnt mitmachen“, ruft Bürgermeister Falk Sluyterman zur Mitarbeit im elfköpfigen Jugendbeirat auf. Eine kurze Nachricht mit Namen und Adresse ans Jugendzentrum (Bürgermeister-Lechenbauer-Straße 2; juze-schongau@gmx.de) oder ans Rathaus (Münzstraße 1-3; vorzimmer@schongau.de) reiche. „Eure Bewerbung muss bis spätestens Mittwoch, 27. Oktober, eingegangen sein“, erklärt das Stadtoberhaupt. In der Jungbürgerversammlung bestehe dann die Gelegenheit, sich vorzustellen.

Für die Teilnahme an der Jungbürgerversammlung gilt die 3G-Regelung mit den gängigen Bestimmungen für Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig im Rahmen des Unterrichts getestet werden. Ein Schülerausweis ist in diesem Fall mitzubringen. „Ich freue mich, mit Euch ins Gespräch zu kommen und hoffe auf Euer zahlreiches Erscheinen“, baut Sluyterman auf eine fleißige Teilnahme und einen engagierten ersten Jugendbeirat.

»In Zukunft gerichtet«

Zur Erinnerung: Im Juni 2020 hatte Hans Rehbehn (CSU) die Einrichtung eines Jugendbeirates angestoßen. „Viele Entscheidungen, die der Stadtrat trifft, sind in die Zukunft gerichtet“, begründete er damals in seinem Antrag. Es gelte, die junge Generation in die jugendrelevanten Entscheidungen einzubinden.

Der Jugendbeirat solle den Stadtrat und die Verwaltung in allen die Schongauer Jugendlichen betreffenden Belangen beraten sowie Ansprechpartner insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie für Vereine sein.

Rehbehns Anliegen traf auf breite Zustimmung. Die damalige Juze-Leiterin Nicole Heller-Chmiel meinte, es gehe darum, die Jugendlichen zunächst überhaupt erst einmal zu erreichen. Dass durchaus politisches Interesse da ist, belegen die Teilnahmezahlen der U18-Wahlen vor den Bundes-, Landes- und damals vor allem Kommunalwahlen. Auch der seinerzeit noch recht frisch gewählte Stadtrat war dafür und befasste sich ziemlich genau ein Jahr später erneut mit dem Thema Jugendbeirat, nachdem dessen Satzung unter Einbezug eines Arbeitskreises – samt Mitgliedern der Verwaltung, Stadträten, den Jugendreferenten sowie den Mitarbeitern des Jugendzentrums – ausgearbeitet war. Auch die Schulen hatte man mit ins Boot genommen – darunter Mittel- und Realschule sowie Gymnasium und die Schönach-Schule in Altenstadt.

Elf Mitglieder

Dem Beirat sollen elf Jugendliche angehören. Drei von ihnen werden durch die Schongauer Jugendlichen gewählt. Acht, von denen je zwei Schüler aus der Mittelschule, Realschule, Gymnasium Schongau und der Schönach-Schule Altenstadt sind, sollen in einem demokratischen Verfahren von der jeweiligen Schulfamilie bestimmt werden. Außerdem gibt es eine Nachrückerliste. Eine Anhebung der Altersgrenze auf 21 Jahre zum Zeitpunkt der Wahl, wie ihn die Grünen vorschlugen, fiel damals durch.

Die Amtszeit der Beiratsmitglieder soll zwei Jahre betragen, beginnend ab dem 1. November. Mit rund 2.500 Euro erhält das Gremium ein eigenes Budget. Die Jugendreferenten Thomas Schleich und Mona Maucher stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

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