Nachfolger-Suche wird „sportlich“

Schongaus Juze-Leiterin geht zum 1. Dezember

Drei Jahre leitete Nicole Heller-Chmiel das Juze – nun kehrt sie Schongau den Rücken.
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Drei Jahre leitete Nicole Heller-Chmiel das Juze – nun kehrt sie Schongau den Rücken.

Schongau – Zum 1. Dezember braucht das Schongauer Jugendzentrum eine neue Leitung. Nicole Heller-Chmiel, die die Stelle rund drei Jahre innehatte, hat gekündigt. Sie verlässt Schongau in Richtung Landsberg.

Von Seiten der Stadt bedauere man absolut, dass Heller-Chmiel sich für diesen Schritt entschieden hat, sagt Geschäftsleiterin im Schongauer Rathaus Bettina Schade. Die 38-Jährige aus Buchloe habe in den letzten drei Jahren frischen Wind in die Einrichtung im Köhlerstadel gebracht. „Die Besucherzahlen sind rapide gestiegen“, weiß Schade.

Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt und insbesondere den Jugendreferenten sei super gewesen, so die Geschäftsleiterin weiter. Zum 1. Dezember einen Nachfolger für Heller-Chmiel, die eine Stelle im Jugendamt Landsberg antritt, zu finden, das werde sportlich. Gelinge das nicht, müsse Juze-Mitarbeiter Sebastian Kosler erst einmal alleine übernehmen.

Noch bis Ende Oktober

Die Bewerbungsfrist endet zum 31. Oktober. Ein paar Bewerbungen seien bereits eingegangen, erklärt Schade auf Nachfrage am Montag. Sie ist aber optimistisch, dass noch einige folgen werden. Zum einen sei fast noch eine ganze Woche Zeit, zum anderen kommen erfahrungsgemäß in den letzten ein bis zwei Tagen der Bewerbungsfrist noch einige dazu.

Zu einer Sichtung ist man derweil im Rathaus noch nicht gekommen. „Wir warten das Bewerbungsende ab“, so Schade. Hinzu kommt, dass die Stelle des pädagogischen Leiters für das Jugendzentrum vom Landkreis finanziert wird. Daher ist die Besetzung nicht allein Sache der Stadt Schongau. Mitarbeiter vom Landratsamt werden an der Entscheidung beteiligt, erklärt Schade.

Zwischen November 2015 und dem Antritt Heller-Chmiels im Oktober 2017 litt das Schongauer Juze unter mangelnder Kontinuität: Leiter-Abgang, Verantwortungs-Übergabe vom Landkreis an die Stadt, umfassende Sanierung, Leiter-Zugang, wieder ein Abgang und dann eine achtmonatige Pause. Zwischenzeitlich ist das Juze aber wieder zu einer festen Adresse für Schongaus Jugendliche geworden.

Astrid Neumann

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