Mehrere hundert Besucher erwartet

200 Soldaten in der Altstadt

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Freuen sich auf den 18. Mai: Major Felix Weller, Oberstleutnant Roland Pietzsch und Bürgermeister Falk Sluyterman.

Schongau – „Einige hundert Menschen“ erwartet Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman am 18. Mai auf dem Marienplatz. Erstmals seit zwei Jahren findet dort wieder eine Vereidigung von Bundeswehr-Soldaten statt. Rund 200 Militärs des Altenstadter Feldwebel-/Unteroffiziersanwärter-Bataillons 3 legen ihr Bekenntnis ab.

Sehr zur Freude von Kommandeur Oberstleutnant Roland Pietzsch. „Durch das enge Frauentor einzumarschieren und die eindrucksvolle architektonische Atmosphäre Schongaus zu erleben, wird etwas ganz besonderes“, ist er überzeugt. Er selbst habe als junger Soldat seinen Eid auf einem wenig repräsentativen Sportplatz abgelegt und auch heute sei es eher die Regel denn die Ausnahme, dass die knapp einstündige Zeremonie in der Kaserne statt im öffentlichen Raum stattfinde.

„Es ist schön, diese Gelegenheit mitten im Ort zu feiern“, findet auch Sluyterman. Die Bevölkerung sei mit im Boot, Schongau könne zeigen, dass es hinter der Bundeswehr und dem Altenstadter Standort stehe. Die Soldaten kämen aus der Mitte der Bevölkerung und seien entsprechend willkommen.

Dass der Auftritt im Herzen der Altstadt nicht nur auf Gegenliebe stößt, darüber sind sich der Rathaus-Chef, Pietzsch und Major Felix Weller, der das Zeremoniell leiten wird, im Klaren. Bei der letzten Vereidigung hatte es unter anderem eine Mahnwache sowie eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sluyterman gegeben. Dennoch: „Die Bundeswehr verteidigt auch die Meinungsfreiheit derjenigen, die sich gegen sie positionieren“, so das Stadtoberhaupt.

ras

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