Nach 65. Gauschießen

Schützenverein Schwabniederhofen sagt Danke

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Markus Demmler, Erster Schützenmeister von Schwabniederhofen, dankte beim Helferfest allen anwesenden Gästen für deren großes Engagement und unermüdlichen Einsatz.

Schwabniederhofen – Der Vorstand des Schützenvereins Schwabniederhofen rund um den ersten Schützenmeister Markus Demmler hatte ins örtliche Kulturzentrum eingeladen. Es gab etwas zu feiern in dem kleinen Ort. Bei der Ausrichtung des über zweiwöchigen und am 18. August 2019 mit einem beachtlichen Festzug bei herrlichem Sommerwetter zu Ende gegangenen 65. Gauschießens war der gesamte Ort in den verschiedensten Funktionen eingespannt.

Und so waren von den 200 überwiegend Schwabniederhofener Helfern auch zirka 180 der Einladung zum Helferfest gefolgt. Schließlich hatte man mit der überaus erfolgreichen Ausrichtung einer so groß dimensionierten Veranstaltung etwas eindrucksvolles vollbracht.

Bei seiner Begrüßungs- und Dankesrede ließ Markus Demmler das Gauschießen vom Tag des Festzeltaufbaus am 27. Juli bis zu dessen Abbau am 19. und 20. August nochmals in teils sehr emotionaler Weise Revue passieren.

Er nannte die Leiter der zehn vorab festgelegten Ressorts und viele weitere Namen mit deren anlässlich des Festes wahrgenommenen Tätigkeiten. Ohne das Engagement eines jeden in der Wahrnehmung der durchweg auf Freiwilligkeit beruhenden Aufgabenerledigung wäre die Ausrichtung eines so anspruchsvollen Festes nicht so reibungslos und professionell verlaufen. Zum Spaß stellte er bei seiner Rede unter anderem heraus, dass zu jeder Zeit auch für ausreichend Papier im WC-Häusl gesorgt war.

Eine kleine Statistik zum Fest, wie es weitergeht und auch ein paar durchaus beeindruckende Zahlen wusste er anzuführen: So wurden beispielsweise 111.180 Schuss Munition durch die 1.119 Schützen verbraucht. „Das sind 70 Kilogramm Blei“ betonte Markus Demmler. Bei dem Bühnenauftritt der Kabarettistin Martina Schwarzmann gingen 1.800 Essensgerichte über den Tresen und beim Schießbetrieb waren es 100 Kilogramm Leberkäs, die gegessen wurden. „Der Leberkäs hat uns das ganze Fest durch begleitet“ stellte er hierzu ergänzend fest.

Nach so viel zeitlichem Aufwand und den damit verbundenen Entbehrungen resümierte Markus Demmler aber auch: „Ich hätt jetzt keinen Bock, nächstes Jahr wieder Gauschießen zu machen“. In 20 bis 30 Jahren sei man aber wieder dazu bereit, sagte er ergänzend.

Essen, Trinken, Musik – Ein Dorf feierte sich beim Helferfest selbst: Speis und Trank gab es an dem Abend für die feierlaunigen Helfer genug. Bei den zuvor angekündigten – aber noch nicht genannten – „special guests“ handelte es sich zu späterer Stunde um die Musikkapelle aus Denklingen. Diese heizte die Stimmung nochmals an und sorgte dafür, dass das Helferfest allen Beteiligten wohl noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Dem Anlass entsprechend hatte Adelheid Zimmermann, die im Schützenverein die Kommunikations- und Pressearbeit managt, im Veranstaltungsraum außerdem zahlreiche Bilder des Gauschießens auf eine hoch aufgehängte und für die Gäste gut einsehbare Leinwand projiziert.

mel

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