Schlussakkord

Zum Finale: Sehr gut besuchte vierte Orgelmatinee in der Basilika

Orgelmatinee Altenstadt Basilika Brücklmayr
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Ein viel beachtetes Konzert hat die Birgit Brücklmayr gegeben, als sie in Altenstadt im Orgelsommer die letzte Matinee gestaltet hat.
  • VonJohannes Jais
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Altenstadt – Mit der sehr gut besuchten vierten Matinee ist der Orgelsommer in Altenstadt zu Ende gegangen. Das letzte Konzert spielte Birgit Brücklmayr aus Markt­oberdorf vor 100 Zuhörern, die aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Ostallgäu, Landsberg und vereinzelt sogar darüber hinaus in die Basilika St. Michael kamen. 

Noch mehr als die frühbarocke Toccata F-Dur von Dietrich Buxtehude und das romantische Präludium G-Dur von Mendel­sohn-Bartholdy waren von Johann Sebastian Bach das Präludium und die Fuge in c-Moll große Werke im Programm der jungen Kirchenmusikerin. Die 28-Jährige bekam lang anhaltenden Beifall und spielte als Zugabe den einfühlsamen Choral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ aus einer Bachkantate.

Die Besonderheit bei den Matineen in Altenstadt war heuer, dass zum ersten Mal Musiker aus vier Diözesen zu Gast waren, nämlich aus den Bistümern Eichstätt, Trier, München-Freising und Augsburg. Und zum anderen gab es mittendrin als Ergänzung zu den Orgelklängen heuer jeweils einen kurzen geistlichen Impuls. Organisiert wurden die Matineen wiederum vom Förderverein Freunde der romanischen Basilika St. Michael, der erleichtert darüber ist, dass so wie im vergangenen Jahr auch heuer diese geistlichen Konzerte ausgerichtet werden konnten.

Insgesamt waren es 330 Besucher in den vier Aufführungen. Eröffnet hatte heuer im Juli der Eichstätter Domorganist Martin Bernreuther, weitere Interpreten in der zweiten und dritten Matinee waren Ralf Hansjosten (Bistum Trier) und Elisabeth Engelsberger (Rosenheim, Erzdiözese München-Freising). Die Konzerte zählen inzwischen zu den kulturellen Schmankerln im Landkreis Weilheim-Schongau und darüber hinaus; sie locken auch viele auswärtige Musikfreunde nach Altenstadt.

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