Ein neues Zuhause

Seniorendomizil Haus Marie-Eberth wurde offiziell eingeweiht

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Einrichtungsleiterin Gisela Mair zeigte sich bei der Einweihung des Marie-Eberth-Hauses dankbar für die Unterstützung ihres Teams.

Schongau – Einen alten Baum verpflanzt man nicht, so ein altes Sprichwort. Für die Bewohner des Hauses Marie-Eberth war der Umzug in den Neubau Anfang September daher sicherlich kein leichter Schritt. Doch nun ist es geschafft. In den letzten beiden Wochen konnten sich die Bewohner mit der neuen Umgebung vertraut machen, um den Neuanfang dann ausgiebig zu feiern.

„Wir haben Ihnen in letzter Zeit einiges zugemutet“, richtet sich Monika Nirschl bei der Einweihungsfeier an die Bewohner. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung der compassio GmbH und weiß, dass auch die Mitarbeiter in letzter Zeit viel geleistet haben: „Es gab vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Auch dann, wenn es eigentlich Zeit gewesen wäre, sich um die eigenen Angehörigen zu kümmern.“ Besonders überrascht sei Nirschl darüber gewesen, dass auch die Familien der Bewohner mit angepackt haben.

Nischl ist es besonders wichtig, dass es ein „offenes Haus“ werde. Es solle viele Veranstaltungen geben. Auch Kooperationen mit Vereinen, Schulen und anderen würden angestrebt. „Das erhöht auch die Teilhabe unserer Bewohner an der Gesellschaft.“

Bürgermeister Falk Sluyterman wiederholte in dem Zusammenhang nochmals sein Angebot, dass das städtische Heilig-Geist-Spital für Kooperationen offen sei.

Einrichtungsleiterin Gisela Mair zeigte sich bei der Einweihung ebenfalls erleichtert, dass der Umzug in das neue Gebäude geschafft ist. Die Veranstaltung sehe sie als „Startschuss für viele weitere schöne Feste.“

Mair habe allerdings auch Respekt vor ihrer Aufgabe und Verantwortung. „Wir wollen ein Zuhause schaffen und ein guter Begleiter auf dem letzten Lebensabschnitt sein.“ Doch sie wisse auch, dass sie ein gutes Team an ihrer Seite habe. Sichtlich gerührt, dankt Mair ihren Mitarbeitern für deren Engagement in der „turbulenten Zeit“.

111 Menschen sollen in dem neuen Seniorendomizil eine Heimat finden. Dabei bietet die Einrichtung Kurz-, Langzeit- und Tagespflege an. Auch offenen Angebote für Menschen, die nicht in dem Haus wohnen, soll es künftig geben.

Stephanie Novy

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