Besser, aber nicht optimal

Querungshilfe für Peitings Birkenriedstraße 

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Das ist die neuralgische Stelle, wo der Fußweg unterbrochen wird. Eine Querungshilfe weiter nördlich soll die Sicherheit vor allem für Fußgänger erhöhen.

Peiting – Das sei „eine Verbesserung, aber keine optimale Lösung“. Diese Worte fand Marktbaumeister Fabian Kreitl für die Querungshilfe, die auf der Birkenriedstraße an der Stelle errichtet werden soll, bevor sie in die Alfons-Peter-Straße einmündet.

Die Marktgemeinderäte haben den Einbau einer solchen Querungshilfe am oberen Ende der Birkenriedstraße beschlossen. Sie wird maximal elf Meter lang und 2,20 Meter breit sein. Die Kosten werden auf 35.000 Euro veranschlagt. Wird auch die Feinschicht in der Einmündung erneuert, kommt finanziell noch was hinzu.

Bürgermeister Michael Asam blickte darauf zurück, dass schon vor 20 Jahren – damals war Reinhard Pantke der Marktbaumeister – angeregt wurde, die Verkehrssituation an der Alfons-Peter-Straße im Abschnitt zwischen dem Bahnübergang und der Einmündung zur Birkenriedstraße zu verbessern. Doch in all den Jahren ist nichts geschehen.

Der wesentliche Grund dafür ist nach den Worten des Bürgermeisters, dass ein Grundstückseigentümer nicht bereit sei, einen Streifen abzutreten, damit ein Gehsteig durchgängig angelegt werden könne. Bislang endet der Fußgängerweg – wenn sich jemand vom Eisstadion her nähert – vor diesem Grundstück, das bis an die Straße reicht.

Mit dem Einziehen einer Querungshilfe weiter nördlich will man die Möglichkeit schaffen, dass Fußgänger die Straßenseite sicher wechseln können. Das soll vor allem denjenigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zugutekommen, die von der Alfons-Peter-Schule, vom Kindergarten und von den Sportanlagen Richtung Ortsmitte unterwegs sind. Auf der Nordseite der Alfons-Peter-Straße ist nämlich durchgängig ein Gehsteig vorhanden.

2,20 Meter breit

Rathauschef Asam machte klar, dass so eine Querungshilfe mit 2,20 Metern Breite – am nördlichen Ende sind es nur 1,75 Meter – nicht dafür geeignet sei, dass Eltern mit einem Kinderwagen stehen bleiben können. Dafür sei sie zu schmal. Auch für Radfahrer könnte es knapp werden.

Michael Deibler (CSU) meinte, man müsse an die Busse denken, die von der Birkenriedstraße kommend das Eisstadion ansteuern. Da könne es mit so einer Querungshilfe eng werden.

Peter Gast (SPD) sagte hingegen, eine Breite von 3,5 Metern zwischen Gehsteig und Fahrbahnteiler sei für Busse ausreichend. Marktbaumeister Kreitl ergänzte, die Schleppkurve sei an dieser Einmündung sehr wohl auch für Busse kalkuliert worden. Um eine Verbesserung zu erreichen, sei auch eine bauliche Veränderung der Schleppkurve in der südlichen Einmündung erforderlich, gab Kreitl zu verstehen.

Norbert Merk (CSU) hielt eine weitere Maßnahme auf der Alfons-Peter-Straße für notwendig, und zwar direkt vor dem Eisstadion. Dort könne man an einen Zebrastreifen denken, war sein Vorschlag.

jj

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