Sicheres Eisstadion

Das Peitinger Eisstadion soll sicherer werden: Bei Veranstaltungen, die dort im Sommer abgehalten werden, ist die Fluchtwegsituation bisher unbefriedigend. Im kommenden Frühjahr sollen neue Maßnahmen, die im Marktrat Thema waren, greifen.

Problematisch ist es bisher dann, wenn sich im Sommer viele Menschen auf der Piste drängen, wo sich sonst die Eisfläche befindet. Wer im Notfall an einem ungünstigen Platz steht, hat einen ziemlich langen Weg bis zur nächsten Tür in der Bande. Noch schwieriger ist es für Rollstuhlfahrer: Sie kommen nicht ohne Weiteres über die Schwelle an der Bande. Eine zusätzliche Fluchtwegöffnung in der Bande auf der Südostseite soll Abhilfe schaffen. Die zusätzliche Öffnung solle den ganzen Sommer über offen bleiben und nur im Winter geschlossen sein. Dafür muss die Marktgemeinde Peiting rund 7000 bis 8000 Euro investieren. Mittels mobilen Rampen sollen die Ausgänge vor der Piste barrierefrei werden. Veranstaltungen, die außerhalb der Eishockeysaison im Eisstadion stattfinden, sind zum Beispiel die Spielervorstellungen, die Pfaffenwinkelrundfahrt oder größere Vereinsjubiläen. Für solche Feste stellt die Marktgemeinde das Stadion im Sommer als Veranstaltungshalle zur Verfügung. Was jedoch die Eishockeyspiele betrifft, so ist das Stadion fluchtwegtechnisch in einwandfreiem Zustand. Davon überzeugten sich die Fans des EC Peiting, der am vergangenen Freitag in die neue Saison gestartet ist. Die geplanten Umbaumaßnahmen an der Bande können aber erst beginnen, wenn die Eisfläche abgetaut ist.

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